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Croissant | Bretz

Das neue Sofa „Croissant“ von Pauline Junglas für Bretz vereint deutsche Handwerkskunst mit dem Savoir Vivre Frankreichs. Die Designerin im Gespräch.

Wie zur herzlichen Umarmung ausgestreckte Arme lädt die umlaufende, hohe Lehne des „Croissant“ von Pauline Junglas zum Anschmiegen ein und vermittelt dabei sowohl Geborgenheit als auch Stärke. Die neue Kreation der jungen Designerin ist eine Analogie zum gleichnamigen, süßen Gebäck aus Frankreich. Das Croissant ist mit seiner Sichelform das kulinarische Symbol für französisches Savoir Vivre – für Genuss, Handwerkskunst und Leidenschaft. Diese Aspekte greift Pauline Junglas in ihrem aktuellen Entwurf für die deutsche Polstermöbelmanufaktur Bretz auf. 

Darüber hinaus suchte sich Junglas Ideen und Vorbilder aus der Vergangenheit für ihr neues Charaktermöbel. Insbesondere Glanz und Glamour der 1920er Jahre mit formalen Einflüssen der Art Déco und die geschwungenen Formen des „Space Age" der 1950 – 1970er Jahre lieferten hier die richtige Inspiration:

Auch wenn beide Epochen eigenständig und in ihrer Formsprache im Detail erstmal sehr verschieden wirken, gibt es sowohl in der Architektur, als auch in der Innenarchitektur sowie dem Möbeldesign charakteristische Elemente, wie starke Geometrien und ausgefallene Formen, die sie vereinen. Ziel war es aber nicht bloß zwei Stile miteinander zu mischen, sondern aus dieser Inspiration etwas Neues, Zeitgeistiges entstehen zu lassen.

erklärt die Designerin. Auch im Lebensgefühl finden sich für Junglas klare Parallelen: 

Elektrisierende Lebensfreude. Aufbruchsstimmung. Aufschwung. Der Durst nach Neuem, nie Dagewesenen. Der Blick nach vorne. Für diesen Typ Menschen wollte ich ein Möbel entwerfen. Für Menschen weitab von stereotypen Vorstellungen, für Lebemenschen und charakterstarke Persönlichkeiten.

Übertragen auf Sofa und komplimentierenden Sessel findet sich diese einzigartige Energie in der skulpturalen Linienführung von Pauline Junglas wieder – von den sanft gebogenen, fast tanzend wirkenden Füßen bis hin zu den subtraktiven Eingriffen in die Lehne, die ihr eine fließende Dynamik verleihen.

Ein Design im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, von Skulptur und Möbelstück. Man kann eigentlich sagen: Charleston meets Vladimir Kagan.

Auch die Farbwelt, in der sich die Designerin mit ihrem Entwurf bewegt, begeistert. In einem kräftigen Kontrast kombiniert Pauline Junglas das samtige Blau mit warmen Rot-Orangenuancen:

Das Yves-Klein-Blau ist, war und bleibt (wahrscheinlich) immer eine der faszinierendsten und anziehensten Farben für mich. Es hat etwas Tiefes, Energetisches – fast schon Magisches – an sich, an dem man nicht einfach so vorbeigehen kann. Für mich ist es fast wie das ‚kleine Schwarze‘ – perfekt kombiniert kann es alles sein und wird nie aus der Mode kommen.

Moodboard: Yves-Klein-Blau-Collage mit „Blue, Orange, Red" von Mark Rothko, Stoffproben, Modebeispielen und Entwurfsskizzen (© Pauline Junglas / Bretz).

 

Wie unterschiedlich „Croissant“ wirken kann, zeigt die Designerin mit einer zweiten Farbkreation:

In dieser Welt trifft der Farbtrend ‚Greenery‘ auf kräftige Rosé-Kupfertöne und die wilde Struktur eines Flokatikissens. Ein wenig im Sinne der späten 1960er Jahre, wo die Gedanken frei und die Menschen ein bisschen verrückt waren. Nicht umsonst wurde der rote Wellenstoff von uns ‚Woodstock‘ getauft. Das Motto: Trau dich, frei zu sein und das zu tun, was Du willst.

Wie immer bei Bretz, liegt die finale Gestaltung des Möbelstücks am Ende aber doch beim Kunden. Seit mehr als 120 Jahren produziert das Familienunternehmen Sitzmöbel in Handarbeit und legt dabei höchsten Wert auf Qualität und Kundenwünsche. Auch bei „Croissant“ können Sie wahlweise ein, zwei oder gleich drei verschiedene Stoffe, Farben und Muster miteinander kombinieren und verwandeln das Sofa so in Ihr ganz persönliches Lieblingsstück. 

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