#einefragedesdesigns: Tor und Nicole Vitner Servé

Witzig, individuell und einfach formschön: Die junge dänische Marke EO trifft mit Humor den Geschmack von Kindern und Eltern.

EO – elements optimal wurde von dem Designer-Paar Tor und Nicole Vitner Servé in Kopenhagen gegründet. Während Tor bei dem Designladen Bo-Tikken in Hellerup seine Karriere begann, studierte Nicole an der Royal Danish Academy for Fine Arts in Kopenhagen. Nach lehrreichen Jahren in der Designbranche und Stationen bei Trip Trap Skagerak,  Normann Copenhagen und LucePlan Spa wagten die beiden schließlich Ende 2012 eine neue Marke für Kindermöbel ins Leben zu rufen: Seither entstehen unter dem Label EO – elements optimal Hocker, Tische und Spiegel aus besten Materialien, deren Gestaltung zugleich innovativ und humorvoll ist.

Als Eltern kennen Tor und Nicole Vitner Sercé die Vorlieben von Kindern und so erinnern ihre Spiegel an „Eis am Stil“­ – die Hocker werden zu tierischen Begleitern. Schafe, Rehe und Elefanten machen die Designobjekte zu lebendigen Produkten. Dabei arbeitet EO heute mit einer breiten Palette internationaler Designer zusammen, die einen hohen ästhetischen Anspruch verfolgen. Mittlerweile wird EO weltweit vertrieben und stellt seine Neuheiten zum Beispiel auch auf dem Salone del Mobile in Mailand aus.

Mit stilwerk spricht das Ehepaar darüber, wie Kreativität im gemeinsamen Arbeitsprozess entstehen kann.

Initialzündung?
Nicole: Ich habe 2007 meinen Architekturabschluss mit der Fachrichtung Design gemacht. Vor der Gründung von EO habe ich in der architektonischen Planung und mit Performance Kunst gearbeitet.

Tor: Ich habe 17 Jahre in der Design- und Möbelindustrie gearbeitet. Ich begann als Trainee in einem Möbel- und Dekorationsgeschäft. Später arbeitete ich für Marken wie Normann Copenhagen und LucePlan Spa. Bei der dänischen Designfirma OK Design (Heimat des berühmten „Acapulco Chair") war ich Partner. Ich verkaufte meine Anteile allerdings Ende 2012 an die anderen Partner, um mit meiner Frau eine ganz neue Designmarke zu starten. Unser Wunsch ist es, eine weltberühmte Designmarke zu schaffen, die für Qualität, Mut und zeitgenössische Produkte steht.

Liebstes Designstück im Alltag?
Nicole: Für mich ganz klar die „Eames Storage Unit ESU" von 1949 und der „Standard"-Stuhl von Jean Prouvé, beides von Vitra.

Tor: Für mich ist es eindeutig das Regalsystem „606" von Dieter Rams, entworfen 1984 für dePadova und die Stehleuchte „Costanza" von Paolo Rizatti, entworfen 1986 für LucePlan.

Lieblingsplatz zu Hause?
Tor & Nicole: Auf unserem hell-grauen Sofa „Tango" von der kleinen familiengeführten Manufaktur Marac aus Italien oder in unserer Küche, mit einer speziellen Arbeitsplatte in der Farbe Grasgrün.

Kreativster Ort?
Nicole: Wenn man zusammen arbeitet und lebt, entwickelt sich eine Art Flow, bei dem ein Gefühl der perfekten Kreativität entstehen kann. Eine Idee folgt der nächsten. Ich denke, das Wesentliche ist, sehr hart und leidenschaftlich auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Wenn man sich auf einen Sache fokussiert, dann kommen die Dinge wie selbstverständlich zu einem zurück.

Helden?
Unsere Idole sind Piero Lissoni, Alberto Meda, Naoto Fukasawa und Ray & Charles Eames.

Stil?
Wir sind sehr scharf minimalistisch mit einer Injektion von Kühnheit und humoristischem Sinn.

#einefragedesdesigns

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