Homestory | Penthouse im Lokdepot

Der Traum vom Wohnen im modernen Industriestil ging für einen jungen Unternehmer mit dem Kauf einer Loftwohnung in den roten Betonbauten „Am Lokdepot" in Berlin-Schöneberg in Erfüllung. Wir haben uns das Penthouse einmal genauer angeschaut.

Rund um die Monumentenstraße und die Gleisanlagen des ehemaligen Lokdepots in Berlin-Schöneberg entsteht seit 2006 ein neues Wohnquartier. Im Auftrag der UTB Grundstücksentwicklungsgesellschaft erarbeiteten die jungen Architekten des Büros Robertneun ein Konzept für das brach liegende Gelände. Die Neustrukturierung sollte zum einen modernes Wohnen und Leben am Standort ermöglichen, gleichzeitig aber den atmosphärischen Industriecharme des Areals erhalten. Entstanden sind insgesamt 16 Häuser, die thematisch als „Fabrikwohnen mit Gewächshaus“ konzipiert und mit kontextverwandten Farben und Materialien wie dem ziegelrot eingefärbten Sichtbeton für die Fassade, den rostschutzrot lackierten Aluminiumfenstern, großmaßstäblichen Holztoren und recycelten Ziegelfassaden das Motiv des ehemaligen Industriegebiets aufnehmen. 2015 wurde das Bauprojekt „Am Lokdepot“ mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet.

In einem dieser roten Betonbauten sicherte sich ein Jungunternehmer eine Penthouse-Wohnung. Bei der Einrichtung der 135 Quadratmeter Wohnfläche und der 70 Quadratmeter Dachterrasse unterstützte Interior Designerin Kasia Ambroisine von minimum einrichten aus dem stilwerk Berlin.

Die Industrieästhetik, die die Architekten auch im Inneren des Lokdepots beispielsweise durch Sichtbetonwände weiterführten, unterstreicht der neue Wohnungseigentümer mit puristisch gehaltenem Interieur und ausgewählten Statement-Stücken. So begrüßt direkt im Eingangsbereich des Lofts der „Backenzahn“ von e15 als moderner Klassiker – daneben zieren gleich zwei Fahrräder den offen gestalteten loftartigen Raum als individuelle Designobjekte.

Wie sehr dem jungen Unternehmer der Industrial Style gefällt, zeigt sich auch darin, dass er die Edelstahlrohre für die Lüftung nicht wie seine Nachbarn in den Beton versenken ließ, sondern diese als Gestaltungselement betrachtet. Auch in der Küche wurden die Leitungen des neu verbauten Miele-Kühlschranks offen auf die Betonwände verlegt.  Die klaren Linien der „b1“-Serie von bulthaup bilden gleichzeitig den Ausgangpunkt für die Gestaltung aller Einbauschränke im Loft, die sich in Maß, Form und Farbe an den hochwertigen Küchenmöbeln orientieren. Auf Empfehlung von minimum einrichten aus dem stilwerk Berlin, wurde die Schreinerei Rotbunt mit der handwerklichen Umsetzung beauftragt.

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Hinter der Kücheninsel entsteht aus einem großzügigen Holztisch von e15, einem Orientteppich von miinu, den „Eames Plastic Armchairs DAR“ von Vitra und einer Ebolicht-Fabrikleuchte ein einladender Essbereich mit Retro-Charme. Daneben sind ein Klavier und eines der beiden Fahrräder – ein Cicli Berlinetta – als persönliche Schätze inszeniert.

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Gegenüber vom Essbereich lädt das „Andi 13“-Sofa von B&B italia zum Entspannen ein. Die private Kunstsammlung – darunter Bilder von Max Gärtner und Dave Ortiz – und der großflächige Teppich von miinu runden das Ensemble ab, ohne überladen zu wirken. Die angrenzende Leseecke präsentiert vom USM-Bücherregal über den „Eames Lounge Chair“ von Vitra bis zur „Gräshoppa“-Leuchte von Gubi einen Klassiker nach dem anderen.

Die Stahltreppe in der Mitte des offen gehaltenen Penthouses führt auf die große Dachterrasse mit Blick über den Osten der Hauptstadt. Laue Sommerabende werden hier auf Sitzmöbeln von Gloster verbracht.

Diese Homestory ist in Kooperation mit minimum einrichten aus dem stilwerk Berlin entstanden.

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