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Perfekter Klang seit 1853

C. Bechstein – ein Synonym für erstklassige Flügel und Klaviere „Made in Germany“. Erfahren Sie mehr über die Instrumentenmanufaktur aus Berlin.

1853 gründete Carl Bechstein in der Johannis Straße 5 in Berlin eine Ein-Mann-Klavierfabrik. Binnen weniger Jahre avancierte seine Manufaktur zum Hoflieferant König Friedrich Wilhelms IV von Preußen. Ikonen wie Claude Debussy, Richard Wagner, Johannes Brahms oder Franz Liszt verliebten sich in den klaren, lebendigen Klang der Klaviere. Auch zeitgenössische Talente wie Kit Armstrong und Pop-Ikonen wie die Beatles, Supertramp, Elton John und David Bowie wählten einen Bechstein für ihre Stücke. 

Seit nunmehr über 160 Jahren zählt C. Bechstein zur internationalen Elite der Pianohersteller. In der Manufaktur, die inzwischen in Seifhennersdorf in Sachsen steht, arbeiten Klavierbauer, Tischler, Ingenieure und Klavierstimmer Hand in Hand. In jeweils rund 500 Arbeitsstunden – verteilt über etwa 1 Jahr – entsteht hier ein Konzertflügel. 

Deutsche Klavierbaukunst
Für einen Flügel ist sein Gehäuse mehr als nur eine Hülle. Vielmehr entscheiden schon die verwendeten Hölzer und die Verarbeitung der Innen- und Außenwände über die Tonqualität. Harte Hölzer – bei C. Bechstein Kiefer und Buche – werden überwiegend für tragende und mechanische Elemente genutzt. Weiche Hölzer hingegen werden für den Resonanzboden und die Tasten verbaut. Bei C. Bechstein kommt hier langsam gewachsene Bergfichte aus den europäischen Hochalpen zum Einsatz. Für das Gehäuse werden die verschiedenen Hölzer in Schichten miteinander verleimt und dann in Form gebogen. Darin liegt die sogenannte Rast, die die Seele des Klaviers trägt:

Der Resonanzboden wird aus weicher Fichte hergestellt und auf der Innenseite mit diagonalen Holzrippen versehen. Sie gewährleisten Biege- und Spannungsfestigkeit. Diese besondere Bauweise verleiht dem Resonanzboden ein überdurchschnittliches Schwingungsvermögen, das den Klang eines Bechstein-Pianos prägt. 

Die Gussplatte, die auf dem Resonanzboden aufliegt, wird im sogenannten Graugussverfahren in nassem Sand gegossen. Die Platte dient nicht nur der Statik im Flügel. Gemeinsam mit einem Steg aus Hartholz trägt sie auch die Saiten, die das Klavier zum Klingen bringen und bestimmt mit ihrem Frequenzbereich die Grundtöne sowie die Stabilität des Klangs. 

Sind Hülle, Rast und Gussplatte miteinander vereint, beginnt das Aufsaiten und Vorstimmen. Die Stahlsaiten werden dabei jeweils in Dreiergruppen gesetzt, wodurch beim Anschlag minimal differenzierte Klangfarben pro Ton entstehen. Doch bis das Piano seinen facettenreichen Klang von sich geben kann, bedarf es Ruhe- und Akklimatisierungsphasen von mehreren Monaten um die Saiten bis zu einer Zugspannung von bis zu 20 Tonnen zu dehnen und auf die richtigen Töne zu stimmen.

Die Kunst des Klavierbaus ist eine Gratwanderung zwischen traditionellem Handwerk, technischer Innovation und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Jeder Arbeitsschritt, jedes Material hat Einfluss auf das Endergebnis. Selbst der Lack, der einem Konzertflügel den typischen Spiegelglanz verleiht, sorgt am Ende für eine bessere Abstrahlung hoher Töne. 

Ein Bechstein – vom Einstiegsklavier bis zum Konzertflügel – zeichnet sich durch seinen klaren, transparenten Klang ohne Schärfen oder metallische Effekte aus – Klangfarbe, Dynamik und Tonvolumen sind dabei einzigartig. Ein weiteres Markenzeichen ist die außerordentliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Zeit, Nutzung und Witterung – so überdauern die Pianos als Familienerbstück viele Generationen. 

Nicht nur bestes Handwerkszeug.
Neben der Produktion von besten Pianos, setzt Bechstein sich mit eigenen Konzertreihen und Förderprogrammen auch aktiv als Kulturvermittler ein. Die Carl Bechstein Stiftung vergibt unter anderem Förderpreise an Nachwuchstalente beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn sowie beim Bundes- und Landeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Entdecken Sie die Welt von C. Bechstein im stilwerk Berlin und im stilwerk Düsseldorf.  EIne Übersicht der kommenden Konzerte finden Sie hier.

Fotos © C. Bechstein Pianofortefabrik AG
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