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Editor's Pick: <Extended Mind>

Das erste Light Art Weekend präsentiert vom 30. November bis zum 2. Dezember 2018 unter dem Titel <Extended Mind> internationale Lichtkunst in dem Berliner Industriekeller der Alten Münze.

Zwölf Lichtkünstler aus acht Ländern sind am Wochenende vom 30. November bis zum 2. Dezember 2018 im Keller der Alten Münze in Berlin vertreten und präsentieren unter dem Titel <Extended Mind> Arbeiten, die sich ausschließlich den verschiedenen Mitteln von Licht bedienen. Darunter sind ortsbezogene Lichtinstallationen sowie zwei einzigartige Skulpturen, die seit mehr als 23 Jahren nicht mehr der Öffentlichkeit zur Verfügung standen. Kuratiert wurde die Ausstellung von Alice Hinrichs von ARTE LUCE.

Seit den 1960ern experimentieren Künstler mit Formen des Lichts. <Extended Mind> ist jedoch die erste Gruppenausstellung in der Hauptstadt, die sich ausschließlich der Lichtkunst widmet: Lichtkunst als Gattung der zeitgenössischen Kunst, die vom Licht als Medium Gebrauch macht. Verschiedene Lichtquellen wie Projektoren, LEDs, Glühbirnen, Neon- und Leuchtröhren, Laser, sowie verschiedene indirekte Lichtanwendungen und Reflexionen spielen hierbei eine essentielle Rolle. Unter dem in 2018 gegründeten Label ARTE LUCE wird regelmäßig Lichtkunst über die sozialen Medien geteilt. Da es schwierig ist diese leuchtende Kunst virtuell wahrzunehmen, ruft ARTE LUCE nun das Light Art Weekend ins Leben. Ein Wochenende lang wird in einer unkonventionellen Location eine Auswahl von Kunstwerken etablierter und aufkommender Künstlern für Besucher erfahrbar. Die erste Edition des Light Art Weekend ist von der „Extended Mind”-Theory inspiriert., die erstmals 1998 von den Philosophen David Chalmers und Andy Clark veröffentlicht wurde. Kognitive Prozesse, wie unsere Gedanken, hängen demnach nicht nur von einer rein informationsverarbeitenden Ebene im Gehirn ab, sondern stehen vielmehr im Zusammenhang mit dem Körper und der Umwelt. Beim diesjährigen Light Art Weekend wird die These künstlerisch interpretiert: Die Kunstwerke nehmen Bezug auf die Implikationen und schaffen mit Hilfe des Lichts eine Umwelt, in der der Besucher ein aktiver Bestandteil des Kunstwerkes wird.

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Einige der Künstler werden bei <Extended Mind> die einzigartige Architektur der Ausstellungsstätte Alte Münze in Berlin in ihre Ausstellung integrieren: Das deutsche Künstlerduo mayer+empl projiziert eine audio-visuelle Installation auf einer stillgelegten Maschine; die chinesische Künstlerin Dori Deng stellt filigrane Lichtskulpturen in Kontrast zu den rauen Säulen eines großen Lagerraumes; der Schwede Jakob Oredsson reflektiert die Wände des Korridors auf Glasplatten und der italienische Lichtkünstler Carlo Bernardini bildet geometrische Formen mit leuchtenden Glasfaserleitern.

Außerdem werden zwei Arbeiten aus der Sammlung des im Jahr 2016 verstorbenen Kunstförderers Thomas Wegner präsentiert: „Weisse Zeit” (1990) von Thorbjørn Lausten und „East of the Sun” (1995) von Yvonne Goulbier wurden vor über 23 Jahren das letzte Mal der Öffentlichkeit gezeigt.

Die Erlöse aus  der Ausstellung <Extended Mind> kommen der T.W. Stiftung zu Gute, die von Thomas Wegner gegründet wurde und sich seit 1987 der Förderung und Verbreitung der Medien- und Lichtkunst widmet.

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