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2/100 | Urbino von Trude Petri

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 Dinge aus dem faszinierenden bauhaus Repertoire vor. Heute die Geschirrserie „Urbino“ von Trude Petri.

Günther von Pechmann, damaliger Leiter der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, hatte genug von den ornamentalen Ausschweifungen des Jugendstils. Daher beauftragte er 1931 die Avantgarde-Künstlerin Trude Petri, ein Service zu entwerfen, das in die moderne Welt passte. Aus den Traditionen ostasiatischer und oberitalienischer Keramik schöpfend, entwickelte Petri aus Kreis und Kugel das randlose „Urbino“. So sah das Geschirr der Zukunft aus: materialgerecht und nach den Grundsätzen des bauhauses gestaltet. Die damalige Welt reagierte mit höchsten, internationalen Designpreisen. Noch heute gilt die Klarheit und Eleganz von „Urbino“ für unübertroffen. 

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