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4/100 | Zickzack von Gerrit Thomas Rietveld

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 Dinge aus dem faszinierenden bauhaus Repertoire vor. Heute geht es um den „Zickzack“-Stuhl von Gerrit Thomas Rietveld.

Die Künstler der niederländischen Bewegung De Stijl waren Vorbilder der Bauhäusler. Ungestüm diskutierten auch sie das Ziel einer neuen Welt. Ästhetisch beschränkten sie sich dafür auf Grundfarben und -formen, horizontale und vertikale Linien. Schon eine Diagonale konnte den Bruch zwischen Freunden bedeuten. Dennoch entwarf der Architekt Gerrit Thomas Rietveld 1932 den „Zickzack“-Stuhl und zeigte so, wie ein hinterbeinloser Stuhl aus Holz aussieht. „Zickzack" federt nicht und ist nichts für langes Sitzen. Daher liebt man ihn auch heute noch als das, was er von Beginn an sein wollte – ein skulpturaler Einrichtungsgegenstand mit Ablagefunktion.

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Vertrieben wird der „Zickzack“-Stuhl von der italienischen Marke Cassina, die Sie bei minimum im stilwerk Berlin und bei clic Inneneinrichtung im stilwerk Hamburg finden können.

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