Eine Leuchte für alle Fälle

Eigentlich gibt es keinen Raum, den eine „Tolomeo“ nicht zum Strahlen bringen kann. 1987 vom italienischen Architekten Michele De Lucchi erdacht, feiert der Klassiker in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum.

Der filigrane Entwurf mit dem konischen Leuchtenschirm stammt von Michele De Lucchi. 1951 in Ferrara geboren, studierte De Lucchi in den 1970er Jahren Architektur in Florenz, wo er die Gruppe „Cavart“ gründete und eine Designrevolution – weg vom Funktionalismus – ausrief. So lernte er auch Ettore Sottsass und Barabara Radice kennen und die Bewegung „Memphis“ war geboren. In den 1980er Jahren arbeitete De Lucchi als Industriedesigner für Unternehmen wie Vitra, Philips, Siemens oder Olivetti und setzte als Architekt Projekte für die Deutsche Bank oder Telecom Italia um.  Während Michele De Lucchi sich als Vorreiter der „Memphis“-Bewegung eigentlich vom Funktionalismus abgewandt hatte, ist die „Tolomeo“, die er 1987 gemeinsam mit Girancarlo Fassina für Artemide entwarf, der Inbegriff funktionalen Designs. Ausgangspunkt für den Entwurf war der Mechanismus, mit dem sich die Leuchte ausrichten lässt. Die Idee dafür kam De Lucchi beim Beobachten von Anglern in Apulien im Süden Italiens und ihren Fischergalgen, den sogenannten „Trabucchi“ – eine Konstruktion aus Netzen, Stangen und Seilen.

Die „Tolomeo“ gilt inzwischen als meistverkaufte Leuchte weltweit und die Familie wächst seit ihrer Markteinführung stetig: Neben der „Tolomeo Tavolo“ gibt es knapp 30 verschiedene Varianten als Steh-, Lese-, Wand-, Klemm-, Decken- oder Pendelleuchte. Von „micro“ bis „mega“. Für drinnen und für draußen.

Mit dem beweglichen Arm und dem dreh- bzw. schwenkbaren Schirm ermöglicht eine „Tolomeo“ flexible und gerichtete Beleuchtung. Trotz technischer Anmutung ist das funktionale Design mit Seilzugmechanismus, eloxiertem Aluminium und geraden Linien zurückhaltend und fügt sich in jedes Interieur. Von oben herab als gerichtete Arbeitsleuchte im Büro, als sanftes Leselicht beim Lieblingssessel, gegen eine Wand gerichtet als Ambientelicht im Wohnzimmer oder als Nachttischleuchte im Schlafzimmer – sogar in der Küche wirkt eine „Tolomeo“ nicht fehl am Platz.

Zum 30-jährigen Jubiläum der „Tolomeo“ ehrte Artemide den Designer Michele De Lucchi mit einer Retrospektive im Hamburger Architektursalon von Gerkan. Im stilwerk finden Sie die „Tolomeo“ und andere Leuchten die der italienische Designer für Artemide gestaltete bei Lichthaus Mösch in Berlin oder bei clic Inneneinrichtung, punct.object und Kirsch Lüttjohann in Hamburg.

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