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#einefragedesdesigns: Fabio Borquez

Fotokünstler Fabio Borquez präsentiert sich zum vierten Mal bei der #07 PHOTO POPUP FAIR 2020 im stilwerk Düsseldorf. Im Interview mit stilwerk spricht er über seine Anfänge, Designlieblinge und Stil.

1964 in Buenos Aires/Argentinien geboren, studierte Fabio Borquez Kunst und Architektur. Während seines Studiums reiste er mit verschiedenen Stipendien nach Indien, Kolumbien und Deutschland. Seit 2001 lebt er in Deutschland und gehört seit 2016 zu der städtischen Künstlerförderung Möchengladbachs.

Borquez‘ Fotografien sind eingerahmte Realitäten. Sie bewegen sich zwischen Kunst, Natur und Mensch – lassen den Betrachter innehalten und verstummen. Sie stellen die Zerbrechlichkeit der Seele dar, die so viel komplexer ist, als reine Körperlichkeit. Ausgestellt werden die Portraits und Aktaufnahmen in Galerien in aller Welt. Auch renommierten Magazine wie GQ oder Playboy greifen auf die eindrucksvollen Motive des argentinischen Fotografen zurück.

Seine Serie „Flores del Mal" – benannt nach Baudelaires Gedichtband „Die Blumen des Bösen" – hinterfragt Schönheitskonventionen in makaber anmutenden Memento Mori-Szenerien. Frei nach dem Motto: Auf dem Zenit der Schönheit und doch dem Tode geweiht. Die Serie war unter anderem auch im Januar 2020 im Schloss Benrath bei Düsseldorf zu sehen.

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Selbstportrait

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„Flores del Mal" 

Wie schon in den Vorjahren stellt Borquez seine Werke auch 2020im Rahmen der #07 PHOTO POPUP FAIR im stilwerk Düsseldorf aus. Im Vorfeld zur Kunstmesse von Initiator Wolfgang Sohn spricht der Künstler mit stilwerk über seine Anfänge, Designlieblinge und Stil.

Initialzündung?
Es war ein Zufall, ich bin Architekt und nach einem Stipendium habe ich gedacht: ich möchte reisen, die Welt entdecken. Dann habe ich einen Fotowettbewerb gewonnen und eine junge Frau in Miamis Meer kennengelernt und mein Leben hat sich total geändert. Einige Kritiker sagen, dass man im Aufbau meiner Fotos den Architekten finden kann.

Liebstes Designstück im Alltag?
Ich liebe Design! Zu Hause haben wir eine bunte Mischung mit Sofa und Chaiselongue aus der LC-Serie von Le Corbusier, dem „EA104“ von Ray und Charles Eames, einem Chippendale-Sofa und Stücken von Marcel Breuer, Mies van der Rohe und Achille Castiglioni.

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Lieblingsplatz zu Hause?
In Sommer lese ich am liebsten in der Hängematte im Garten oder in unserer Bibliothek auf der „LC4“-Chaiselongue.

Kreativster Ort?
Beim Fotografieren oder unter der Dusche. Ich versuche dann, die Ideen schnell aufzuschreiben, um sie nicht zu vergessen.

Helden?
Ich habe viele: Picasso, Charles Baudelaire, J.L. Borges, Helmut Newton, Federico Fellini, Leonardo Da vinci, Henri Cartier Bresson, Che Guevara, Oliver Stone, James Nachtwey, Robert Capa, Neil Armstrong, Pier Paolo Passolini, kerouac, Paul Bowles, Mick Jagger, Mozart,Dali, etc...

Lieblingsmaterial?
Ich liebe gedruckte Fotos auf Rag Papier.

Stil?
Auch wenn wir in einem Jugendstilhaus leben, liebe ich das Bauhaus. Ich glaube, dass wir gute Kompromisse gefunden haben, um ein harmonisches Interior zu bekommen.

#einefragedesdesigns

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