#einefragedesdesigns: Hans Hornemann

Typisch skandinavisch: Hans Hornemanns Enwürfe vereinen ästhetische Einfachheit und Funktionalität. Mit stilwerk spricht der erfolgreiche Jungdesigner über Stil, Helden und Lieblingsdinge.

Der junge dänische Designer Hans Hornemann, 1989 in Aalborg/Dänemark geboren, absolvierte 2014 sein Masterstudium im Industriedesign an der Universität seiner Heimatstadt. Noch während seines Studiums steigt er bei dem dänischen Designlabel Normann Copenhagen ein und gestaltete seit 2013 unter anderem das „Rope“-Sofa, die von einer zusammengerollten Zeitung inspirierte „Buzz“-Fliegenklatsche, den „Slice“-Tisch und zuletzt die bereits für den German Design Award 2017 nominierte „Ace“-Serie. Auch das im September 2016 präsentierte neue Gestaltungskonzept für den Showroom von Normann Copenhagen – ein ehemaliges Kino mitten in der dänischen Hauptstadt – stammt aus Hornemanns Feder und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Gemeinsam mit Brand Managerin Britt Bonnesen entwarf er ein konzeptionelles, theatralisches Universum aus gebürstetem Stahl, wilden Farbkombinationen, mobilen Bühnen und flexiblen Wänden für die Produktwelt von Normann Copenhagen. 

Hans Hornemanns Entwürfe wirken unbeschwert und vereinen ästhetische Einfachheit mit hoher Funktionalität. Als Designer ist es ihm wichtig, wirklich etwas Neues zu erschaffen – einen neuen Beitrag zur Formsprache, zum Ausdruck oder der Funktionalität eines Produktes zu leisten. Hornemann ist fasziniert von neuen industriellen und technischen Lösungen, findet seine Inspiration allerdings häufig in natürlichen Materialien. Mit stilwerk spricht der aufstrebende Jungdesigner über Stil, Helden und Lieblingsdinge:

Initialzündung?
Schon als kleines Kind habe ich es geliebt, Sachen zu bauen. Erst waren es kleine Holzfiguren, später Skateboard-Rampen und so weiter. Ich habe mich irgendwie schon immer für Interior Design interessiert und wusste auch schon früh, dass ich in der Kreativbranche arbeiten möchte. Was mir aber erst am Anfang meines Studiums bewusst wurde, ist, dass kleinere Objekte für mich das Wichtigste sind.

Liebstes Designstück im Alltag?
Ha! Schwere Frage. Das muss wohl mein italienischer Espressokocher sein. Der sorgt für jeden Morgen für gute Laune.

Lieblingsplatz zu Hause?
Mein Balkon. Hier in der Sonne genieße ich meinen Frühstückskaffe am Wochenende.

Kreativster Ort?
Ich habe keine feste Routine, wenn ich ein neues Projekt beginne. Eine Idee kann mir an vielen Orte begegnen… beim Spaziergang im Park, beim Radfahren am Meer oder einfach zu Hause beim Nachdenken über den Alltag – das ist tatsächlich häufig der Ausgangspunkt für mich.

Helden?
Auf seine Art inspiriert mich der britische Musiker Damon Albarn. Er wurde in den 1990ern für eine bestimmte Art von Musik bekannt. Seit dem hat er in vielen verschiedenen Genres mitgemischt und ist bei allem, was er macht, immer mit Herzblut dabei. Albarn ist nicht darauf fixiert, wofür er berühmt wurde, sondern wird von seiner Neugier angetrieben immer wieder Neues zu erschaffen.

Stil?
Bauhaus und Memphis waren zwei sehr inspirierende Strömungen. Ihre Formen und Linien waren einfach und der breite Ansatz vom Bauhaus, wo Architekten, Designer und Grafikdesigner an den gleichen Projekten arbeiteten, ist meiner Meinung nach etwas, das heute oft fehlt. Aber ich ordne mich selbst keiner bestimmten Designepoche der Vergangenheit zu. Mein Stil ist industriell, funktional und schlicht, aber mit einer wärmeren Note und natürlichen Materialien.

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