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#einefragedesdesigns: Hilde Léon

Die erfolgreiche Architektin Hilde Léon ist seit über dreißig Jahren Geschäftsführerin ihres eigenen Architekturbüros léonwohlhage. Mit stilwerk spricht sie über Ihre Initialzündung, Lieblingsdesign und Kreativität.

Nach dem Architekturstudium in Berlin und Venedig gründete sie 1987, mit Mitte Dreißig, gemeinsam mit Konrad Wohlhage († 2007) das eigene Büro. Seitdem leistet sie einen kreativen Beitrag zu Architektur und Stadtkultur. Parallel zu ihrer professionellen Entwicklung als Architektin arbeitet Léon in Lehre und Forschung und ist seit nunmehr 18 Jahren Professorin an der Leibniz Universität Hannover. Sie ist vielgefragt in Gremien wie Gestaltungsbeirat und Jurys, mit Vorträgen und Aufsätzen äußert sich Hilde Léon  zu Themen der Architektur.

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Das Ansehen des Architekturbüros léonwohlhage gründet auf zahlreichen Projekten, die von einem Team von rund 35 Mitarbeitern unter der Leitung von Léon mit Peter Czekay und Tilman Fritzsche in Berlin bearbeitet werden. Darunter der Neubau für die Europäische Schule München, das Wohngebäude am Kunstcampus als einer der ersten Bausteine der neuen Europacity in Berlin und der Gesundheitscampus NRW in Bochum. Aktuell entstehen gerade Projekte  an besonders prominenten Orten, ein Wohnungsbau in der Hamburger Hafencity an der Spitze des Strandkais im unmittelbaren Gegenüber zur Elbphilharmonie oder das Geschäftshaus am Leipziger Platz in Berlin, dem Schlussstein in dem berühmten Oktogon.

Wir hatten die Möglichkeit, mit der Architektin über ihre Initialzündung, Lieblingsdesign und Kreativität zu sprechen.

Initialzündung?
Das neue Haus unserer Nachbarn in der 1950er Jahren, in dem ich gerne gewohnt hätte. Es war so ganz anders als unseres und es zog mich regelrecht an.

Liebstes Designstück im Alltag?
Meine ersten selbst erworbenen Designerstücke sind immer noch meine Lieblinge: die „Toio"-Stehleuchte von Castiglioni für FLOS und die Gläser von Venini. Daneben liebe ich auch meine jüngste Anschaffung: die Glasleuchten von Stefanie Hering für die Marke STENG.

Lieblingsplatz zu Hause?
Fürs Essen und Kochen die Küche, fürs Schlafen das Bett und alle anderen Orte dazwischen für mich und meine Familie und Freunde.

Kreativster Ort?
Eigentlich bin ich immer kreativ – sowohl allein mit Bleistift, Papier oder Tastatur, als auch im Dialog mit meinen Kollegen oder den Bauherren. Egal wo: im Büro, auf Zugfahrten, beim Schwimmen und auch in der Kirche.

Lieblingsmaterial?
Es kommt immer darauf an: mal passen die harten, mal die weichen. Mal Beton, dann wieder Textil.

Stil?
Eher orientiert an der klassischen Moderne – gerne auch cross-over. Der Widerspruch als Prinzip.

#einefragedesdesigns 

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