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#einefragedesdesigns: Naimah Schütter

Im Herbst 2018 präsentiert stilwerk eine Augmented Reality App powered by RoomAR. Wir haben mit der Unternehmerin Naimah Schütter, die hinter dem Projekt RoomAR steht, über ihre Berufung, Kreativität und Lieblingsplätze gesprochen.

Naimah Schütter studierte Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart und begann ihre Karriere im pulsierenden Technologiesektor beim kalifornischen Unternehmen Oracle. Über diese Zeit sagt sie selbst: „In einem internationalen Konzern mit über 100.000 Mitarbeitern anzufangen, war das Beste was mir passieren konnte. Der bedingungslose Anspruch an Professionalität und Ergebnisorientierung kombiniert mit großartigem Teamgeist hat mich bis heute geprägt.” Darüber hinaus war Schütter in zahlreichen Projekten im Kontext Künstlicher Intelligenz und Cloud Computing für Großkonzerne wie Deutsche Bahn, Siemens oder METRO beratend beteiligt. Aus dem Wunsch heraus, ihre beruflichen Erfahrungen auf die zeitgenössische Kunstszene zu übertragen, machte sie sich 2011 als Galeristin in der renommierten Berliner Auguststraße selbstständig. Aus dieser Zeit stammt auch ihr weitgefächertes Netzwerk in der Berliner Kunst- und Galerienszene, welche sie mit maßgeblichen Ausstellungen mitgestaltet hat.

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Die Ankerpunkte der unternehmerischen Arbeit von Naimah Schütter sind Ergebnisorientierung, Kreativität, klare Visionen und starkes Teamplay. Mit diesem Profil wurde sie 2017 – gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Christian Nietner – mit ihrem Technologie-StartUp Taiseko in das handverlesene Gründerprogramm des Axel Springer Plug & Play Accelerators aufgenommen, wo das Projekt RoomAR entstand. Gemeinsam mit ihrem Team arbeiten Schütter und Nietner an technologischen Anwendungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Augmented Reality für die Einrichtungsbranche. stilwerk kooperiert mit RoomAR und wird im Herbst 2018 eine erste Version einer gemeinsamen Augmented Reality App bei der Designmeile.Berlin goes BERLIN DESIGN WEEK präsentieren.

Schütter spannt den Bogen zwischen der klassischen Wirtschaft und den Anforderungen der Digitalisierung – als Führungspersönlichkeit steht sie somit zugleich für den progressiven Gründertypus der neuen Generation. Im Vorfeld des Launches der stilwerk AR App im September 2018 haben wir uns mit der jungen Unternehmerin über ihre Berufung, Kreativität und Lieblingsplätze unterhalten.

Berufung?
Ich bin ein Natural Explorer. Ich liebe es, Dinge zu entdecken und aufzubauen. Als Kind bin ich in einer Künstlerfamilie aufgewachsen und hatte das ideale Umfeld dies auszuleben. Die Neugierde und Freude daran, Dinge zu entdecken und neues zu schaffen – das hat mich auch zur Unternehmerin gemacht.

Liebstes Designstück im Alltag?
Ich habe zu Hause einen Vintage-Rattan-Sessel aus den 1950er Jahren. Ein Familienerbstück. Darauf liegen ein Lammfell und verschiedene Kissen, deren Bezüge ich aus ägyptischem Stoff habe anfertigen lassen. Dieses Arrangement verbindet Boho- und Ethno-Elemente, einen Style, den ich auch generell gerne mag.

Lieblingsplatz zu Hause?
Gerade im Sommer genieße ich die Zeit auf meinem Balkon. Umgeben von Blumen und Pflanzen über den Dächern von Berlin zu sitzen, das hat schon etwas ganz Besonderes. Ich mag es, an der frischen Luft zu sein und zu arbeiten; den Gedanken freien Lauf zu lassen – dann kommen mir die besten Ideen.

Kreativster Ort?
Kreativität entsteht für mich durch Impulse und Austausch und hängt nicht von einem besonderen Ort ab. Impulse bekomme ich bei einer beeindruckenden Ausstellung oder auch durch eine starke Keynote auf einer Tech-Konferenz. Besonders schätze ich den Austausch mit meinem Team und meinem Netzwerk. Ich mag es, wenn ein Wort das andere und eine Idee die nächste ergibt. Das hat eine ganz eigene kreative Energie.

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Helden?
Alle Menschen, die ihre Träume leben und den Mut haben, ihre Ideale zu verfolgen. Zum Beispiel Elon Musk, der Mann hinter Tesla und SpaceX. Selbst nachdem der erste Prototyp in Flammen aufging – und mit ihm das gesamte Unternehmenskapital – hat er nicht aufgegeben. Oder der Maler Gerhard Richter: Er hat sich niemals auf seinem Erfolg ausgeruht, sondern seinen Stil und sein Sujet immer wieder neu erfunden.

Stil?
Die lässige Kombination aus hippieskem Boho-Stil, Vintage-Möbeln und der klaren Ästhetik dänischen Designs. Denn „hygge" muss es sein. Für mich muss ein Wohnraum ein Zuhause sein, in dem man sich gemeinsam mit seinen Gästen wohlfühlt. Wie hat der Schweizer Soziologe Lucius Burckhardt einmal gesagt: „Gutes Design ist unsichtbar.”

#einefragedesdesigns

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