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#einefragedesdesigns: Norm Architects

Absolut puristisch: Norm Architects aus Kopenhagen konzentrieren sich bei ihren Projekten auf das Wesentliche und schaffen so spannende Kontraste. Mit stilwerk spricht das erfolgreiche Designteam über Stil und Helden.

2008 gründeten die Architekten und Designer Jonas Bjerre-Poulsen und Kasper Rønn Von Lotzbeck die Norm Architetcs. Heute ist das Team bereits achtköpfig. In ihrem Studio mitten in der dänischen Hauptstadt entstehen Entwürfe mit klarem Design: Ob Architektur, Interieur, Fotografie oder Produktdesign – mit ihrem Anspruch zeitlose Objekte zu gestalten, rücken die Designer stets das Wesentliche in den Fokus.

Für die Gründerpartner Bjerre-Poulsen und Rønn Von Lotzbeck entspricht gutes Design den Bedürfnissen der Nutzer, ohne dabei den sinnlichen Aspekt zu vernachlässigen. Hierbei setzen sie auf klassische Formen und Kombination aus neuen oder unerwarteten Details und Materialien, um die Aufmerksamkeit der Betrachter zu lenken. Die Produkte des Kopenhagener Designbüros bringen Funktion und Schönheit zusammen und sind dabei immer zeitlos. Besonders bekannt sind die Norm Architects durch ihr Wohnaccessoires für Menu, wie beispielsweise das Salz- und Pfeffermühlen-Set „Bottle Grinder“ oder die „LED Carrie“ Leuchte.

Das Designbüro arbeitete darüber hinaus unter anderem mit namhaften Marken wie Kvadrat, Zilenzio, Paper Collective, Sørensen Leather, inbani, &tradition oder Reform zusammen und setzten viele Interieur- und Architekturprojekte um, darunter die „Kinfolk Gallery“ in Kopenhagen sowie mehrere Restaurants.

Im Interview mit stilwerk spricht das Team von Norm Architects über Stil, Helden und Lieblingsmaterialien.

Initialzündung?
Kasper und Jonas kennen sich seit der Schule und haben im Atelier des Designers Ole Palsby zusammengearbeitet, wo sie Töpfe, Thermoskannen und Ähnliches entwarfen. Palsby war ein klassischer Modernist und die beiden genossen ihre Ausbildung bei ihm. 2008 gründeten sie dann zusammen Norm Architects. 2014 kam Linda Korndal als Architekturleiterin dazu.

Liebstes Designstück im Alltag?
Natürlich haben wir ein paar mehr Lieblingsdesigns, aber am meisten lieben wir unseren „Snaregade"-Tisch. Er ist nach der Straße benannt, in der unser Studio seinen Sitz hat und wo wir jeden Tag arbeiten. Er ist einfach und funktioniert für uns sowohl als Schreibtisch, als auch als  Besprechungstisch. Der „Snaregade"-Tisch wurde gerade mit einer Eichentischplatte auf den Markt gebracht, das verleiht ihm eine gewisse Wärme.

Lieblingsplatz zu Hause?
Die Küche! In Dänemark verbringen die meisten Menschen ihre Zeit in der Küche – Kochen, Essen, Hausaufgaben machen und einfach nur rumhängen. Es ist normalerweise das Herz des Hauses.

Kreativster Ort?
Manchmal ist man in der Phase eines Designprozesses, in der man mit seinen Händen arbeiten muss – zeichnen, schneiden und bauen – das ist sehr kreativ. In unserem Studio vereinen wir eine Reihe von Kompetenzen, da wir Interieur-, Architektur-, Produktdesign-, Fotografie- und Grafikprojekte bearbeiten, dadurch schöpfen wir unsere Inspiration und Kreativität voneinander.

Lieblingsmaterial?
Wir arbeiten mit allen möglichen Materialien, aber immer mit natürlichen. Stein, Holz und Metalle – wenn sie zusammen verwendet werden, entsteht oft ein Kontrast, der einem Möbelstück, einem Produkt oder einen Raum eine gewisse Tiefe verleiht. Wir schätzen unsere Beziehung zu Lieferanten und Handwerkern sehr und neue Techniken oder neue Materialien sind immer eine große Inspiration für unsere Arbeit.

Helden?
Wir bewundern Designer wie Dimore, Joseph Dirand, Vincent van Deysen, Nehri & Hu und Nendo, die alle auf ihre Art und Weise völlig kompromisslos mit ihren Entwürfen sind. Sie sind eine große Inspiration für uns.

Ein von @dimorestudio geteilter Beitrag am

Stil?
Wir arbeiten mit einem Begriff, den wir „weichen Minimalismus“ nennen. Minimalismus ist kein moderner Stil. Minimalismus ist seit Beginn der Zivilisation in vielen Kulturen auf der ganzen Welt die Norm. Reduktion und Perfektion sind das Hauptziel, sowohl für Handwerker als auch für Erfinder – denn die irrelevanten Mittel zu vermeiden, betont das Wichtige. Allzu oft denken die Leute bei Architektur und Design an künstlich hinzugefügte Größe und Erhabenheit, aber es ist oft das Schlichteste oder das Reduzierte, das am auffälligsten ist. In unserer Arbeit streben wir geometrische Reinheit, einfache Natürlichkeit und bescheidene Authentizität für ein räumliches Gefühl von Ruhe und Erholung an. Wir wollen das Maximum an Expressivität mit einem Minimum an Ausdruck erreichen. Wir versuchen, visuelle, taktile und sinnliche Aspekte zu balancieren, um eine ungewöhnliche, aber harmonische Erfahrung zu schaffen. Wir überbrücken das Männliche und das Weibliche mit einer obsessiven Liebe zum Detail. Unser Stil ist kein Stil. Wir streben nach Zeitlosigkeit in unserer Arbeit.

#einefragedesdesigns

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