#einefragedesdesigns: Rüdiger Schrader

Journalist und Fotograf Rüdiger Schrader stellt als Fotokünstler bei der #05 PHOTO POPUP FAIR 2018 im stilwerk Düsseldorf aus. Im Interview mit stilwerk spricht er über seine Anfänge, Helden und Stil.

Rüdiger Schrader, 1955 in Düsseldorf geboren, erlangte 1979 das Master Craftsman Certificate for Photography. Von 1984 bis 1888 war er als Chief Photographer bei der Deutschen Presse Agentur (dpa) tätig, bevor er zunächst bis 1994 beim Magazin „stern“ in Hamburg und im Anschluss bis 2013 beim Magazin „Focus“ in München als Director of Photography arbeitete. Während seiner Zeit in Hamburg gründete Schrader außerdem die Illustrierte „Gala“ mit. Darüber hinaus ist er seit Mitte der 1990er Mitglied der Jury des „Sportfoto des Jahres“ sowie des „Hansel-Mieth-Preis“. 2014 eröffnete er das Beratungsunternehmen CCS – Creativ Consulting Schrader in Düsseldorf.

Zu seinen bekanntesten Arbeiten als Fotograf gehört wohl die Aufnahme „Boris Becker flying over Wimbledon“, die 1985 als Sportphoto des Jahres ausgezeichnet wurde. 

Wie schon im Vorjahr stellt Schrader seine Werke auch 2018 im Rahmen der #05 PHOTO POPUP FAIR im stilwerk Düsseldorf aus. Im Vorfeld zur Kunstmesse von Initiator Wolfgang Sohn spricht der Rüdiger Schrader mit stilwerk über seine Anfänge, Helden und Stil.

Initialzündung?
Mein Vater schenkte mir mit 13 Jahren eine Kamera, eine Praktica „LTL“. Ich richtete mir eine provisorische Dunkelkammer ein und lernte das Handwerk. Zwei Jahre später wurde mein Bruder Deutscher A-Jugend-Meister im Feldhockey. Auf der Suche nach den Fotos, die von ihm in der Zeitung erschienen, stießen wir auf die Sportfoto-Agentur Horstmüller. In dem Moment, wo ich die Agentur betrat, war ich „verloren“ und durfte eine Woche später dort anfangen.

Liebstes Designstück im Alltag?
iPhone und iPad mit dem Programm „Good Notes“. Mein klappriger Gartenstuhl auf dem Balkon, eine Antiquität aus Frankreich. Und mein Kaffeehausstuhl mit Armlehnen von Thonet.

Lieblingsplatz zu Hause?
Mein Love-Seat steht in einer komplett verglasten Leseecke – quasi in den Bäumen – dort kann ich sinnieren, denken und träumen.

Kreativster Ort?
So bieder es klingt: am Schreibtisch. Und hinter der Kamera.

Helden?
Walt Disneys Donald Duck hat mir immer imponiert. Mich faszinieren Menschen, die vor Ideen sprühen und Taten folgen lassen. Große „Lehrmeister“ waren für mich mein Jura-Prof. Werner Schnapp und meine Chefredakteure Rolf Schmidt-Holtz und – vor allem – Helmut Markwort. Typen eben, die ungeheuer breit aufgestellt sind, intelligent handeln, ökonomisch denken und ich sie dabei menschlich über alle Zweifel erhaben erlebt habe. Mein absoluter kreativer Held ist „Banksy“. Ihn bewundere ich für die Fähigkeit der visuellen Übersetzung komplizierter Sachverhalte. Er ist für mich der größte visuelle Denker unserer Zeit.

Traumprojekt?                 
Ich habe mir viele Träume erfüllen dürfen, das macht mich dankbar und gibt mir Frieden. Aber ich arbeite noch am Traum einer kleinen, feinen Bleibe auf Mallorca, in der ich auch kleine Seminare, Schulungen oder Fotokurse abhalten kann.

Stil?
Gemütlicher Bauhausstil in hellen Farben – dadurch wirken Bilder an den Wänden auch besser.

#einefragedesdesigns

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