#einefragedesdesigns: Timo Küchler

Schmuck, Schmuck, Schmuck. Der preisgekrönte Designer bringt seit zwei Jahren bei EHINGER SCHWARZ 1876 glanzvolle Stücke an Finger, Ring, Frau und Mann. Mit stilwerk spricht Timo Küchler über seine Anfänge, Inspiration und Helden.  

Eine Traditionsmarke an einem Traditionsort: Das familiengeführte Unternehmen EHINGER SCHWARZ 1876 kann nicht nur auf eine lange Historie zurückblicken, auch residiert die Manufaktur seit 2011 in den wohl legendärsten Räumen der Stadt Ulm: Der ehemaligen Hochschule für Gestaltung, die ab 1955 unter Max Bill als Bauhaus 2.0 agierte und Designer mit Weltruhm hervorbrachte. 

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Seit sechs Jahren wird hier wieder geschmiedet, emailliert, gefeilt, gestaltet. Und das seit 2015 aus der Feder von Chefdesigner Timo Küchler, der neben dem gesamten Markenauftritt auch die Entwicklung neuer Kollektionen verantwortet. Der erfahrene Experte, der zuvor für Niessing, Rodenstock oder Wilkhahn  tätig war, ist ein Rückkehrer: Bereits zwischen 1989 und 1991 war er Assistent von Wolf Peter-Schwarz, dem prägenden Designer und Inhaber der Manufaktur. Heute knüpft er an das Erbe seines Lehrmeisters an, der vor 20 Jahren die legendäre Serie CHARLOTTE entwickelte, und interpretiert Naturthemen auf äußerst originelle Weise. Zum Beispiel mit der Kollektion „Alpenblick“, die als Collage aus Brez’n, Bier, Edelweiß, Gamsbock und Lebkuchenherz an die Kultur und Natur des Südens erinnert – und das mit einem charmanten Augenzwinkern und einer Prise Humor. Wir haben den Kreativen kürzlich persönlich gesprochen und ihn nach seinen Anfängen, Inspirationen und seinem Stil gefragt. Aber lesen Sie selbst. 

Initialzündung?
Es war eigentlich immer klar, dass ich meine Berufung im kreativen Bereich finden würde. Das konnte ich schon immer gut und hat mir schon immer am meisten Spaß gemacht. Kunst, Design oder Ingenieur, das war eher die Frage. Ich habe mich ganz klar für Design entschieden. Gutes Design braucht den Ingenieur und den Künstler. Die perfekte Kombination also.

Liebstes Designstück im Alltag?
Der „Butterfly Chair“, heute besser bekannt als die „Serie 7", von Arne Jacobson schmeichelt immer wieder meinen Augen. Seit meiner Kindheit sitze ich wunderbar auf ihm. Unsere italienische Espressomaschine hingegen fordert mich auf allen Ebenen - sinnlich, manuell, geistig und kulturell.

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Lieblingsplatz Hause?
In der Nähe meiner Frau.

Kreativster Ort?
Bei der Arbeit, immer und überall.

Helden?
Achille Castiglioni und Bruno Munari: für mich die Design-Ikonen der 1960er Jahre. Sie haben in meinen Augen die perfekte Symbiose zwischen Funktion, Kultur und Humor gefunden. Ihre Entwürfe können einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Lieblingsmaterial?
Holz und Platin. Holz ist warm, leicht und riecht gut. Platin ist in seiner Materie unglaublich präsent und hat etwas Ewiges. Beide Materialien sind elementar und ursprünglich, und beide spüre ich gerne auf der Haut.

Stil?
Ein Dreiklang. Mein Stil hat das reflektierende vom Bauhaus. An Memphis hat mir immer das Kindliche und der Witz gefallen. Natur ist für mich immer perfekt und schön, dies verbindet mich ganz natürlich mit dem Landhaus.

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