Fashion in Design

Vom Laufsteg ins Wohnzimmer. Wie Modebranche und Möbelwelt sich immer wieder gegenseitig inspirieren.

In einer exklusiven Zusammenarbeit zwischen Republic of Fritz Hansen und lala Berlin trafen 2017 ikonische Möbel auf modische Extravaganz der Bohème: Das in Berlin ansässige Mode-Label hat dem berühmten „Serie 7“-Stuhl von Designlegende Arne Jacobsen mit hochwertigem Samt in zwei intensiven Farben seinen Stempel aufgedrückt. Die limitierte Sonderedition ist noch bis Oktober 2018 bei punct.object und clic Inneneinrichtung im stilwerk Hamburg, bei P.Art1 Einrichtung im stilwerk Düsseldorf oder bei minimum im stilwerk Berlin erhältlich.

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Fritz Hansen ist bei weitem nicht der einzige Möbelhersteller, der auf kreativen Input aus der Modewelt setzt. So präsentiert beispielsweise das Schwarzwälder Polstermöbellabel freistil ROLF BENZ zur Berlin Fashion Week im Januar 2018 eine Neuinterpretation des klassischen Ohrensessels – gekleidet in Haute Couture von Modeschöpfer Dawid Tomaszewski. Sessel und passende Kissen werden durch markante, geometrische Muster in zwei Farben zu echten Fashion Pieces mit glamouröser Anziehungskraft. Erhältlich ist die auf 150 Stück limitierte Sonderedition unter anderem bei freistil by OK Oliver Kuhlmey im stilwerk Berlin.

Auch für das französische Label Roche Bobois waren in der Vergangenheit schon zahlreiche Modedesigner tätig. Vom Sofa-Klassiker „MAH JONG“ von Hans Hopfer aus dem Jahr 1971 gibt es beispielsweise Neuinterpretationen von Jean Paul Gaultier, Missoni Home oder Kenzo Takada. Der japanische Modedesigner gestaltete bereits zwei Kollektionen für Roche Bobois. 2017 stand seine Kreation unter dem Titel „Nogaku“  – inspiriert von den traditionell gewebten Kiminos seiner Heimat, kleidete er nicht nur das „MAH JONG“ in fernöstliche Gewänder, sondern schuf auch eine Reihe an charakterstarken Accessoires.

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Ebenfalls aus Japan stammt der Designer Issey Miyake, der für farbenfrohen Seidenstoffe, aufwändige Faltungen und ungewöhnliche Stoff-Formen und -Applikationen bekannt ist. Diesen technoiden Look übertrug Miyake auf eine außergewöhnliche Kollektion für den italienischen Leuchtenhersteller Artemide (erhältlich bei punct.object und clic Inneneinrichtung im stilwerk Hamburg oder bei Lichthaus Mösch im stilwerk Berlin). Inspiration für die aufwändig gefalteten Lichtobjekte fand Miyake dabei in der Origami-Tradition seiner Heimat. Der Name „IN-EI“ – japanisch für Schatten oder Nuance – spielt dabei auf die Schattierungen an, die beim Entfalten der Leuchten entstehen.

2012 präsentierte das französische Label Louis Vuitton mit der Kollektion „Objets Nomades“ auf dem Salone del Mobile erstmals eine Auswahl handgearbeiteter, von Reisen inspirierter Objekte an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design. Renommierte Designer wie Patricia Urquiola, aber auch die Campana Brüder und Marcel Wanders gestalteten die limitierten, experimentellen Prototypen als Hommage an die historischen Spezialaufträge Louis Vuittons. Heute umfasst die Kollektion über 25 Objekte: Vom zusammenklappbaren Bett über ein hängendes Maracatu-Reisekabinett bis hin zur Hängematte – jeder Entwurf verkörpert die Liebe zur Schönheit edler Materialien, die Möglichkeiten subtil ausbalancierter Proportionen, komplexe und minutiöse Handwerkskunst sowie den Sinn für das einzigartige Detail.

Zwischen Kunst und Design bewegt sich auch Albert Kriemler. Inspiriert von der Sonderausstellung „Alexander Girard. A Designer’s Universe“ im Vitra Design Museum in Weil entwickelte der Chefdesigner des Modellabels Akris eine Modekollektion als Hommage an den amerikanischen Architekten und Designer. In den ausdrucksstarken Kleidungsstücken greift Kriemler dabei die bekanntesten Elemente der farbenfrohen Entwürfe Girards auf und übersetzt sie in eine neue Stofflichkeit:

Die Ikone der Modebranche Karl Lagerfeld wagte ebenfalls den einen oder anderen Exkurs in die Möbelwelt: So lichtete er eine Reihe ausgewählter Designlieblinge für die italienische Möbelmarke Cassina ab.

Ich bin ein Fan der Cassina-Produkte und besitze viele der fotografierten Objekte selbst seit Jahren – teilweise sogar in mehrfacher Ausführung. Mein erstes Stück war die berühmte Chaise-Longue von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand in den 1960er Jahren. – Karl Lagerfeld

Das Ergebnis der Kollaboration wurde 2013 beim Salone del Mobile in Mailand in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert, deren Inszenierung ebenfalls Lagerfeld übernahm.

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