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Glanz, Glas, Größe.

Das stilwerk Berlin ist das Zentrum der Designmeile in der City West. Zum 20-jährigen Jubiläum schauen gemeinsam mit den Architekten auf die Entstehung unseres Designcenters im Herzen der Hauptstadt zurück.

Das stilwerk Berlin eröffnete 1999 im Herzen Charlottenburgs an der Ecke Kant- und Uhlandstraße. Auf insgesamt 20.000 Quadratmetern finden sich hier knapp 400 internationale Premium-Marken in 52 Stores. Von der Küche bis zum Arbeitszimmer, vom exklusiven Einzelstück bis zum Klassiker.

Das stilwerk Berlin liegt in unmittelbarer Nähe zum Kurfürstendamm zwischen Savignyplatz und Bahnhof Zoo – in unmittelbarer Nähe zu einer Fülle von hochfrequentierten Institutionen und Sehenswürdigkeiten, wie dem Theater des Westens, der Hochschule der Künste, dem Hotel Kempinski, dem Zoologischen Garten und der Gedächtniskirche. Seit seiner Gründung ist das stilwerk Berlin fast über Nacht zu einem markanten Hauptstadt-Treffpunkt avanciert und im Sog des neuen Centers entwickelte sich die Kantstraße zur Designmeile. Seit 2011 findet das gleichnamige Festival, das – von stilwerk initiiert – jährlich zum Herbst-Highlight in der City West zählt und seit 2018 Teil der BERLIN DESIGN WEEK geworden ist. 2019 feiert das stilwerk Berlin 20-jähriges Jubiläum.

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Zentraler Bestandteil des stilwerk Konzepts ist die Architektur der drei Häuser in Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Hier ist kein stereotyper Standard gefragt und alle Häuser unterscheiden sich stark voneinander. Um dem Anspruch auf einen Erlebnisraum mit urbaner Qualität rund um das Thema Einrichtung und Design auch in architektonischer Hinsicht gerecht zu werden, haben die Planer für das stilwerk Berlin ein eigenständiges Image entwickelt und umgesetzt. In Kooperation von Studio & Partners aus Mailand sowie Novotny Mähner & Assoziierte ist so an dem ehemaligen Standort der Dresdner Bank eine repräsentative Architektur für das Designcenter in der City West entstanden.

Dabei ist die Eingangssituation mit verglaster, nasenförmiger Ausprägung architektonisch besonders prägnant und auch aus der Ferne als städtebaulicher Fixpunkt markant.  Für Torsten Fritze von Studio & Partners und Dieter Schweinlin als Projektleiter von Novotny Mähner & Assoziierte war dies die optimale Lösung:

Wir brauchten ein Haus, das eigentlich möglichst wenig Fensterfläche hat – damit die Stores viel Stellfläche im Inneren haben – gleichzeitig aber möglichst offen und einladend wirken soll. Daher kam dieser Gedanke der transparenten Nase, die in den Luftraum an der Ecke Kant-/Uhlandstraße reicht, und der sich zu den Seiten immer weiter schließenden Fassade.

Die Umsetzung des architektonischen Konzepts war allerdings nicht ganz einfach:

Das Haus war von der Bausubstanz unwahrscheinlich schwierig, weil unten drunter der Tresorraum der hier früher ansässigen Bank ist, auf dem nicht gebaut werden durfte. Deshalb wurde die gesamte Konstruktion des Atriums und des Eingangsbereichs schließlich gehängt.

Beim Betreten kommt die Größe des Gebäudes erst so richtig zum Tragen: Fünf Etagen sind um die rechteckige Mall angeordnet. Die Galerien des Rundgangs hängen terrassenförmig in den Luftraum. Eine ‚emporrankende’ Treppe sowie vier Glasaufzüge in einem mit Naturstein verkleideten Turm erschließen die oberen Stockwerke. Die Wahl dieses warmen, rot-bräunlichen Natursteins aus Italien, gerade in Kombination mit brünierten Metallpanelen und Ahornholz, war für die damalige Zeit ungewöhnlich. Bis heute prägt diese von der Norm abweichende Farb- und Materialwahl den Stil des Berliner stilwerk. 

Ein weiteres Highlight ist die einzigartige Veranstaltungsfläche des Forums über den Dächern von Berlin.  

Wir hatten Herrn Garbe vorgeschlagen, eine Art Pavillion zu bauen – dort oben auf dem Dach. Damals gab es einfach noch nicht so viele Ort in Berlin, von denen aus man einen guten Blick über die Stadt hatte. Das hat unwahrscheinlich gut funktioniert.

Bis heute ist das Forum mit der dazugehörigen Dachterrasse ein echter Veranstaltungsmagnet. 2015 gastierte beispielsweise der lokale Sender radio.eins einen Sommer lang mit einer eigenen Sendung auf dem Dach des stilwerk Berlin, 2016 feierten die Gewinner und Gäste des We Love Design Award hier oben und seit 2017 finden immer wieder Open Air-Kinoabende statt. 

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Als The Destination for Design stehen im stilwerk Berlin Planer und Innenarchitekten den Kunden an sechs Tage pro Woche mit kompetenter Beratung zur Seite und unterstützen dabei, die individuelle Wohncollage nach Maß zu gestalten. Ausstellungen und Events runden das Konzept ab und machen das stilwerk zum inspirierenden Ort für Designliebhaber.

Anlässilch des 20-jährigen Jubiläums des stilwerk Berlin haben wir die Mieter der ersten Stunde gefragt, was das stilwerk für sie bedeutet: Axel Winkel, Geschäftsführer von Bang & Olufsen im stilwerk Berlin, erlebt das Haus „seit zwei Jahrzehnten als dynamischen Taktgeber“ und freut sich auf die nächsten 20 Jahre im stilwerk. Für Kay Behrendt vom Lichthaus Mösch ist das stilwerk

ein Ort der Inspiration und des guten Geschmacks.
Wir sind die geballte Kompetenz, wenn es ums Einrichten geht.

Und Fabian Fechner, Geschäftsführer von 11 Rooms, fügt hinzu: „20 Jahre voller Innovationen und Klassikern sowie spannende Events und Ausstellungen. Wir sind stolz darauf, seit kurzem auch Teil der außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte von stilwerk zu sein und wünschen weiterhin viel Erfolg und Kreativität für die nächsten Jahrzehnte.“

Falls Sie noch mehr über die Architekten hinter dem stilwerk Berlin erfahren möchten, verrät Ihnen Torsten Fritze von Studio & Partners in unserer Interviewreihe #einefragedesdesigns mehr über seine Anfänge, Lieblingsplätze und Stil.

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