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Interior meets Audio

Für das Wohn-Upgrade seiner 130 Quadratmeter großen Hamburger Villa wünschte sich ein audiophiler Bauherr eine passende Multi-Room-Lösung. Gemeinsam haben Innenarchitektin Annette E. Embert und Akustik-Designer Thomas Carstensen von INKLANG im stilwerk Hamburg ein Interior- und Audio-Konzept erarbeitet, dass sich ideal ergänzt – mit farblich passenden High-End-Lautsprechern, individueller TV-Soundbar und geschickt versteckter Technik. Im Interview verraten die beiden Experten, worauf es dabei ankommt.

Wie lautete der konkrete Kundenwunsch?
Embert: Der Bauherr wollte sein Zuhause an die veränderte Lebenssituation und zeitgemäßen Ansprüche anpassen. Es sollte ein individuelles, modernes Gesamtkonzept zum Wohlfühlen und Entspannen entstehen. Dabei störte, dass der Abstellraum zwischen Küche und Wohnbereich lag und die Kommunikation verhinderte. Dadurch war das Esszimmer ungenutzt, ebenso wie der alte Kamin. Durch das umgestaltete Raumkonzept ist neues Leben und Wohnen entstanden: Küche, Essbereich, Wohnzimmer sind verbunden. Der alte Kamin wurde an anderer Stelle durch einen Gaskamin ersetzt. Und wir haben die Musik in das Leben der Bewohner geholt.

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Worauf ist beim optimalen Sound-Konzept im Haus zu achten?
Carstensen: Es empfiehlt sich, die unterschiedlichen Räume hinsichtlich des gewünschten akustischen Niveaus zu gewichten. In den sogenannten A-Zonen, mit dem höchsten akustischen Anspruch, kommen unsere High-End-Lautsprecher zum Einsatz, die wir entweder freistehend oder in einem Regal oder auf einem Sideboard positionieren und mit High-End-Endstufen bespielen. Deckeneinbaulautsprecher oder invisible Lautsprecher, die Rigips-Decken zum Schwingen anregen, eigenen sich für anspruchsvollen Musikgenuss nicht. Daher setzen wir diese in B-Zonen wie dem Esszimmer oder Badezimmer ein. Hier geht es um Hintergrundmusik, die nur für eine atmosphärische Untermalung sorgen soll.

Wie haben Raum- und Audio-Konzept erfolgreich in einander gegriffen?
Embert: Mein Planungsansatz ist es, möglichst alles vorher zu bedenken, um den dafür benötigten Platz einzuplanen. Dazu gehört auch, die Anforderungen in Bezug auf das Musikhören beim Kunden abzufragen. Denn Musik hören oder Musik nebenbei laufen lassen ist ein meilenweiter Unterschied. Wenn ein Kunde wie hier musikalische Höhenflüge möchte, hilft es einen Profi wie Thomas Carstensen an der Seite zu haben, der frühzeitig seine Anforderungen in die Planung mit einbringt. Zusammen sorgen wir dafür, dass Leitungen verlegt, Deckenausschnitte gebohrt und Technik – wenn gewünscht – versteckt werden. Da der Fernseher in diesem Fall nicht klassisch zwischen den Lautsprechern steht, hat Thomas Carstensen extra eine Soundbar entwickelt. Es ist immer individuell, auf die Raumsituation angepasst und in der Akustik optimiert. Passende Chemie zwischen Innenarchitekt und Akustik-Designer hilft da sehr.

Carstensen: Das INKLANG-Customizing-Konzept erlaubt die vollständige Anpassung unserer High-End-Lautsprecher an das Einrichtungskonzept. Die Auswahl unserer Schallwandler erfolgt in Abhängigkeit zur Raumgröße und den Stelloptionen. Die Oberfläche können wir beispielsweise in der Farbwelt des britischen Luxus-Wandfarbenherstellers Farrow & Ball in diversen Glanzgraden ausführen. Hier herrscht 100-prozentige Flexibilität. In diesem besonderen Projekt haben wir die High-End-Lautsprecher für das Wohnzimmer in einem Farrow & Ball-Ton nach Vorgabe von Frau Embert ausgeführt. Auch beim Raumteiler, der zur unsichtbaren Aufnahme der Verstärker- und Streamingtechnik dient, haben Raum- und Audiokonzept ineinander gegriffen. Mehrkanal-Endstufen und Streamer verschwinden elegant hinter Holztüren und versorgen Küche, Esszimmer, Wohnzimmer und Terrasse mit Musik. Blu-ray-Spieler und TV-Receiver sind auf komfortabler Höhe in einem Regalfach offen zugänglich. Der 60-Zoll-UHD-Fernseher ist stilvoll in einem Passepartout flächenbündig untergebracht und lässt sich bei Bedarf herausschwenken. Unsere High-End-Soundbar, mit identischer Breite, ist auf akustisch idealer Höhe unterhalb des TV untergebracht und sorgt für jederzeit erstklassige Sprachverständlichkeit des TV-Programms.

Welcher Wohnstil wurde umgesetzt?
Embert: Das Geheimnis ist es, mit einem fachlichen Wissen um Marken und Stile den individuellen Wohnstil für und mit dem Kunden zu finden und umzusetzen. Das ist mir sehr wichtig. Mein Ziel ist die nachhaltige Zufriedenheit meiner Kunden in ihrem Wohnen.

Und ich mache sie mutig. Mutig für Farbe und ja, auch Extravaganzen. Bei diesem Projekt haben wir im Wohnzimmer vor der maßgefertigten Tapete ein Sofa und Couchtische von Flexform sowie einen Sessel von COR gewählt; im Esszimmer Stühle von Freifrau mit unterschiedlichen Bezugsstoffen und den Esstisch von ASCO und Lautsprecher von INKLANG.

Die preisgekrönten Customize-Lautsprecher von INKLANG und viele weitere führende Einrichtungsmarken finden Sie im  Erdgeschoss des stilwerk Hamburg.

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