Jam Session

Vom 3. Oktober bis zum 14. November 2020 präsentiert die Christian Marx Galerie im stilwerk Düsseldorf die Gruppenausstellung „JAM SESSION“ mit Werken von Maxim Wakultschik, Tim Okamura, Salustiano, Martin C. Herbst, Tim David Trillsam, Gan-Erdene Tsend und Igor Oleinikov. Die Vernissage findet am 3. Oktober 2020 ab 11 Uhr statt.

Wie in einer „JAM SESSION" in der Musik erfordert auch das Jahr 2020 ein gutes Stück Improvisation. Ob privat, geschäftlich oder politisch – alle Teilnehmer und Positionen unserer Gesellschaft müssen sich immer wieder an die sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen. Aber diese Herausforderungen können nicht nur Schwierigkeit sondern auch Chance sein. Eine Chance auf Erneuerung und Weiterentwicklung. So wie auch die herausragenden Künstler der Zeitgeschichte, die mit ihren Werken ihre Epoche wahrnahmen, revolutionäre Entwicklungen vorhersagten, neue Wege aufzeigten oder an vergangene Pfade erinnerten, um aus ihnen für die Zukunft lernen zu können. 

In diesem Kontext und unter dem Namen „JAM SESSION" zeigt die Christian Marx Galerie im stilwerk Düsseldorf eine neue Gruppenausstellung zeitgenössicsher Künstler. Die Vernissage findet am Samstag, den 3. Oktober 2020 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr statt – selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen und Vorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der Corona-Schutzverordnung.

Im Titel dieses Beitrags zu sehen:
Maxim Wakultschik, Primavera, 2020, lacquer on wood 77,5 x 63,5 x 12,5 cm und Maxim Wakultschik, Minerva, 2020, lacquer, wood, Kapa board, 80 x 60 x 8,6 cm © Maxim Wakultschik

 

Über die Künstler

Maxim Wakultschik, 1973 in Minsk in Weißrussland geboren, lernte am Lyzeum der Künste in seinem Heimatland sowie an der Kunstakademie Düsseldorf. Von Beginn an entwickelte er das Portrait zur Objektkunst – in der Ausstellung ist er mit neuen floralen Bildern seiner Serie „Optical Portraits“ vertreten, mit der internationale Bekanntheit erreichte. Für seine Werke fügt Wakultschik monochrom eingefärbte Zahnstocher wie Pixelpunkte eines Fotos zu spektakulären dreidimensionalen Kunstwerken zusammen, die je nach Perspektive ständig in Bewegung zu sein scheinen.

Tim Okamura, 1968 in Edmonton/Alberta in Kanada geboren, lebt heute in Bushwick/New York. Als Künstler ist Okamura stark inspiriert vom urbanen Leben und dem Hip Hop. Wie in der Musik, die beim Sampling neue und alte Motive mixt, kombiniert er in seinen Bildern klassische Ölmalerei und einen Realismus à la Rembrandt mit zeitgenössischer Graffitikunst. Das Ergebnis sind einzigartig ausdrucksstarke Portraits dunkelhäutiger Frauen als Statement gegen Diskriminierung und für Toleranz. Für sein soziales Engagement wurde Okamura 2015 vom Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten Joe Biden im Weißen Haus geehrt.

Salustiano, 1965 in Sevilla/Spanien geboren, entwickelt realistisch gemalte Portraits auf monochromen Hintergründen in Rot, Schwarz oder Weiß. In der Christian Marx Galerie zeigt Salustiano im Rahmen der Gruppenausstellung „JAM SESSION“ aktuelle Arbeiten im runden Format.

Martin C. Herbst, 1965 in Salzburg/Österreich geboren, spielt in seinen skulpturalen Werken mit Verzerrungen auf hochglanzpolierten Edelstahlkugeln und gefaltetem Aluminium. In der Gruppenausstellung „JAM SESSION“ werden Fragmente menschlicher Portraits gezeigt – gemalt auf runden geknitterten und verspiegelten Aluminiumtafeln und erstmals präsentiert auf der vergangenen Art Karlsruhe. Passend dazu ist auch das neue Buch zu Herbsts Gesamtwerk in der Christian Marx Galerie erhältlich.

Tim David Trillsam, 1985 in Geislingen an der Steige/Deutschland geboren, gibt mit seinen zumeist in Bronze gegossenen Skulpturen übergroßer Hände und Füße einen humorvollen Einblick in die menschliche Seele und die Wahrnehmung unseres Selbst. 

Gan-Erdene Tsend, 1979 in Mörön/Mongolei geboren, gibt mit seinen surreal anmutenden Werken eine Neuentdeckung der Galerie. In seinen Bildern spielt der aus einer nomadisch lebenden Familie stammende Künstler mit Licht und Schatten und der Reflexion von Spiegelbildern im Wasser. 

Igor Oleinikov, 1968 in Krasnodar/Russland geboren, war Meisterschüler von Markus Lüpertz und schafft großformatige Werke mit Bleistift und Öl auf Leinwand. In der Gruppenausstellung „JAM SESSION“ werden Landschaften und seine Skizzenbox „Der heilige Igorius“ gezeigt.

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