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Mobile Zukunft?

Wie zwei Projekte der FH Potsdam bemerkenswerte Lösungen anbieten.

Mit der alljährlichen Talentschau „Pure Talents“ bietet die imm Cologne dem Nachwuchs eine beliebte Plattform. Jungdesigner, Hochschulen und Absolventen können hier ihre Ideen, Experimente und Entwürfe einem großen Publikum präsentieren und zeigen sich dabei meist am Puls der Zeit – in 2016 ganz besonders die FH Potsdam in Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die das interdisziplinär angelegte Hochschulprojekt „Mobiles Wohnen / Urbane Zukunft“ zeigten.

Wie viel Platz braucht der Mensch zum Wohnen? Wie sieht das temporäre Wohnen der Zukunft aus? Braucht angemessener Wohnraum wirklich immer mehr Fläche? Fragen, die sich die mehr als 60 StudentInnen während des mehrsemestrigen Projekts immer wieder stellten und auf die sie im Rahmen der imm Cologne nun mit zwei Konzepten antworteten – im Folgenden von uns in Kürze vorgestellt und vom 16. – 19. Februar 2016 in Berlin auf der Fachmesse „Bautec“ zu bewundern.  

Schrankhaus

Das „Schrankhaus“ ist eine Synthese aus Möbel und Architektur. Bei einer Grundfläche von nur 12 Quadratmetern setzt das Micro-Haus auf maximalen Komfort bei minimaler Raumkapazität. Schrankartige Module, die Küchen und Badezimmer bzw. Wohn- und Schlafraum verbinden, sind gegeneinander geschoben und bilden eine Art begehbaren Kleiderschrank. Ein fein abgestimmtes Farb-, Material- und Lichtschema, gepaart mit originellen Details und hochwertiger Einrichtung, sorgen für absolute Wohnlichkeit. Eine „Miniarchitektur mit starkem Produktcharakter“, so die Studentengruppe, die kein Fundament benötigt, komplett demontierbar und damit flexibel und überall einsetzbar ist. Zum Beispiel auf Dachflächen, in leer stehenden Parkhäusern, innerstädtischen Innenhöfen oder brachliegenden Industriegebäuden, wie der Franz Dietrich, einer der Projektleiter,  vorschlägt. Das „Schrankhaus“ ist ein Komplettpaket, das den Zeitgeist trifft und für das Problem der Wohnraumverknappung in Städten eine innovative Lösung bietet.

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Allerorten

Das zweite Konzept setzt den Fokus stärker auf die temporäre und flexible Nutzung eines mobilen Ortes und deren individuelle Aneignung: „Otto“, so der Name des modularen Raumsystems, kommt mit 6,5 Quadratmetern Innenfläche aus und wird nur mit Spanngurten fixiert. So können zwei Personen das Minihaus ganz ohne Hilfsmittel transportieren und auf- und abbauen. Hierbei macht es sich das Konzept von Transportverpackungen zu Eigen: Die Einzelteile sind maschinell vernagelt und vertackert. Weitere industrielle Produkte wie Gerüststellfüße und LKW-Plane unterstreichen den temporären Charakter. Im Gegensatz zum „Schrankhaus“ kann „Otto“ als Kommunikationsplattform interpretiert werden, die stets die Frage nach der eigenen Idee vom Wohnen stellt und als Designtool an der Schnittstelle zwischen Designer und Nutzer agiert.

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Beide Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit mehr als 20 Kooperationspartnern und wurden übergreifend von Prof. Hermann August Weizenegger von der FH Potsdam betreut.

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