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Poggenpohl | Kornelia Wulff von Brock + Stephan im Gespräch

Sie bringen Ihre Küchenträume ins richtige Maß. Glatte Fronten ganz ohne Griffe, wohnliche Solitäre oder die klassische Kochinsel – die Küche ist ein individueller Ort, der perfekt zugeschnitten am besten funktioniert. Ein Besuch bei Brock + Stephan im stilwerk Berlin.

Als ältester deutscher Küchenhersteller sorgt Poggenpohl seit 1892 für moderne Küchen „Made in Germany". Die Traditionsmarke aus Herford verbindet dabei erstklassige Qualität mit individuellen Designs und setzt auf die Handschrift namhafter Gestalter wie Luigi Collani, Jorge Pensi, Hadi Teherani oder Porsche Design. Im stilwerk Berlin stehen die Experten von Brock + Stephan mit Rat und Tat bei der Küchenplanung bereit. Wir haben Innenarchitektin Kornelia Wulff im Store besucht.

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Wofür steht Poggenpohl?

Hier trifft Tradition auf Moderne, Design auf Funktion, Individualität auf Qualität.

Die Mischung aus Tradition und Moderne: Poggenpohl, 1892 von Walter Ludewig als kleine Werkstatt gegründet, ist der älteste deutsche Küchenhersteller. Gleichzeitig wurde die Marke in den 1950er Jahren zum Vorreiter für moderne Küchen. Bis dahin hatte man ja nur ein Küchenbuffet, einen Kohleofen und irgendwo ein Waschbecken. Ludewig entwickelte ein System von Unterschränken, Arbeitsflächen und Oberschränken und präsentierte dieses 1950 auf der imm Cologne. Bis heute arbeitet Poggenpohl immer wieder mit aktuellen Designern zusammen: Darunter Luigi Collani in den 1970ern, Jorge Pensi für die „+MODO” oder Hadi Teherani für die „ARTESIO”.

Bis heute haben wir einen relativ breiten Kundenstamm. Dazu gehören natürlich die sogenannten „Best Ager“, die schon einmal eine Poggenpohl-Küche hatten und dann, wenn sie sich verkleinern, weil die Kinder aus dem Haus sind, eine Wohnung kaufen und sagen, „ja, wir möchten wieder eine Poggenpohl-Küche“. Das sieht dann natürlich anders aus, als wenn sich junge Leute eine Küche kaufen - klassischer.

Und auch wenn ihre Küche schon so 25-30 Jahre alt ist, kommen Kunden und kaufen einen neuen Besteckeinsatz oder einen neuen Türgriff. Bei der Langlebigkeit unserer Küchen, könnte man auf den ersten Blick meinen, das wäre nicht so gut für den Verkauf. Aber gerade die Qualität der Küchen sorgt für die ungemeine Treue unserer Kunden und das überträgt sich auch auf die junge Generation. Oftmals sind es daher die Kinder und Enkelkinder, die sagen, „wir sind mit einer Poggenpohl-Küche groß geworden und wir wollen wieder eine“. 

Highlights?
Die Poggenpohl-Porsche Küche „P7340“. Das Besondere daran sind die hochwertigen Materialien und deren Zusammenspiel. Der Korpus ist aus gebürstetem Aluminium. Matte, hochglänzende Flächen sowie dazu Holzflächen (z.B. neuseeländische Pinie). Materialkonstraste in gedämpften Tönen, die aus dem Fahrzeugbau kommen. Das gesamte Design ist auch sehr filigran gehalten. So gibt es beispielsweise eine spezielle Schubkasten-Ausstattung, wo die Holzteile nur 5 mm dick sind, also ganz fein. Dazu kommen die Farben - schwarz, weiß, grünliche Töne - eben wie so ein Porsche auch lackiert sein könnte.

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Trends?
Eigentlich ist das ja eher ein Thema für die Gerätehersteller. Poggenpohl als Möbler verwendet natürlich von allen Herstellern die Technik, die sich überall einbauen lässt – egal ob Miele, Gaggenau, Siemens.

Von der „Design-Seite“ her wird die Küche zunehmend wohnlicher, was natürlich der Tatsache geschuldet ist, dass es in modernen Wohnungen fast nirgendwo mehr diesen klassischen, abgeschlossenen Küchenraum gibt, sondern überwiegend die Küche im Wohnraum integriert ist. Daher sucht man natürlich wohnlichere Lösungen, was Materialien und Optik betrifft. So sehen die Schränke nicht mehr ganz so küchenmäßig aus und gerade auch bei den Arbeitsplatten und Fronten setzt Poggenpohl auf viel Glas und hochwertige Materialien. Das Ergebnis sind Schrankelemente, die man auch im Wohnraum anwenden kann oder kleine Hängeschränke, die sich auch als Sideboard weiterführen lassen.Eine weitere Möglichkeit sind Schrankelemente mit Fronten, die man “verschwinden lassen” kann. Dahinter offenbart sich dann die Technik, wenn man sie gerade nicht mehr braucht. All diese Mischelemente enstanden dadurch, dass die Küche immer mehr zum Lebensmittelpunkt geworden ist. Ein Ort, an dem man mit Freunden kocht und sich unterhält. 

Goldene Küchenregel?
Wichtig ist immer der Mensch, der diese Küche nutzt. Man muss immer einen Kompromiss finden, zwischen dem, was die baulichen Gegebenheiten hergeben, was der Kunde für eine Wunschvorstellung hat und was jetzt vielleicht innovativ und en vogue ist, aber wichtig ist immer der Kunde, der darin wohnt.

Persönliches Lieblingsmodell?
Eigentlich sogar zwei. Einmal die „+MODO“ die Küche von Jorge Pensi hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Die Betonung der Horizontalen, diese Mischung  aus offenen und geschlossenen Teilen und diesen überstehenden, dicken Arbeitsplatten. Das ist schon ein ganz besonderes Erscheinungsbild. Auch das Spiel von Licht und Farbe, das mag ich sehr gerne. Die “+MODO” steht bei uns auch sehr zentral im Store und wirklich viele Kunden kommen rein und sagen „Wow, so eine Küche möchte ich auch haben.” Die ist also wirklich ein Highlight. 

Und als zweites natürlich die Porsche Küche durch ihre Individualität und ihre ausgefallenen Details.

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