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Pure Soul Products

Schön & gut: Nachhaltige Hingucker für Zuhause.

Die Meere zu schützen, Produkte nachhaltiger zu gestalten und vermeintlichen Abfall zu neuen Materialien zu verarbeiten, diesen Ansatz verfolgen immer mehr Designer und Hersteller. Wir stellen Unternehmen vor, die das Thema Nachhaltigkeit zu ihrem Erfolgsrezept gemacht haben und zeigen, dass Klimaschutz unheimlich gut aussehen kann.

Julia Lohmann

In Japan entdeckte Designerin Julia Lohmann Seegras und experimentiert seitdem mit Algen als Material für Alltagsgegenstände. Während einer Residenz am Victoria and Albert Museum baute sie das Department of Seaweed (Institut für Meeresalgen) auf. Sie entwickelt unter anderem Stoffe und Leuchten aus dem natürlichen Material.

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Plasticiet

Sieht aus wie Stein, ist aber wiederverwerteter Kunststoff: So lässt sich das Material beschreiben, das die Designer Marten van Middelkoop und Joost Dingemans entwickelt haben. In der Praxis kann es sowohl für den Innenausbau als auch für Möbel wie das „PLSTCT SHELF 2018“ verwendet werden.

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Kvadrat

In Kooperation mit der britischen Designerin Georgina Wright entwickelte Kvadrat die Möbelbezugsstoffe „Revive 1 + 2“. Sie bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem PET, das aus Plastikflaschen gewonnen wurde. Für die Herstellung werden weniger Energie und Chemikalien genutzt als für die Produktion von neuem Polyester.

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Mater

Plastikmüll aus Ozeanabfällen bietet den Grundstoff der „Ocean"-Kollektion von Mater. Der Originalentwurf stammt aus den 1950er-Jahren von der dänischen Designerin Nanna Ditzel. Die Outdoor-Möbel zeichnen sich durch ihre leichte Struktur mit wiederholten Lamellen und Metallrahmen aus.

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Kinnasand

Die Designerin Rikako Nagashima nutzt für ihre Gardinen-Kollektion „Scrap CMYK“ für Kinnasand vermeintliche Druckfehler und Spuren des Offsetdrucks als Designelemente. Der Grundstoff besteht vollständig aus recyceltem PET.

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cc-tapis

An Mineralgestein erinnern sowohl die Form als auch das Muster des von Patricia Urquiola designten Teppichs „Fordite" für cc-tapis. Im Gegensatz dazu steht die weiche Textur des in Nepal handgewebten Teppichs aus Baumwolle, Himalaya-Wolle, Seide und Aloe.

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Bolon

Sein 70. Firmenjubiläum feiert Bolon mit der Kollektion „Diversity“ mit drei unterschiedlichen Mustern in zwölf Farbkombinationen. Nachhaltigkeit liegt in der DNA des Unternehmens: Mit Flickenteppichen aus PVC-Ausschuss begann seine Erfolgsgeschichte. Bis heute bilden Industrieabfälle die Basis der in Schweden hergestellten Böden.

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HOUE

Als erster Stuhl weltweit entstand „Falk“ von HOUE aus recycelten dänischen Haushaltsabfällen. Mit Hilfe des Plastic-Moulding-Verfahrens entstand ein leichter, sowohl zu Hause als auch im Büro einsetzbarer Stuhl mit flexibler Rückenlehne. Das schlichte Design mit den fließenden Linien stammt von Thomas Pedersen.

Dies ist ein Beitrag aus dem stilwerk Magazin „Living intensified“, verfasst von Judith Jenner. Ihr persönliches Exemplar der aktuellen Ausgabe gibt es zum Mitnehmen in den stilwerk Häusern Berlin, Düsseldorf und Hamburg sowie im ausgewählten Zeitschriftenhandel. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit in der Designbranche erfahren Sie auch hier ›

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*Die Teilnahmebedingungen zu der Aktion finden Sie hier.

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