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Stacheliger Besuch im stilwerk

Im Frühjahr war Stachelschwein Paul gemeinsam mit dem F.A.Z. Magazin zu Besuch im stilwerk und hat einige Neuheiten beschnuppert.

Paul ist ein Stachelschwein und gehört zu der Familie der Nagetiere. Für gewöhnlich kommen Stachelschweine in Asien, Afrika und auch in Südeuropa vor – Paul allerdings lebt in Dornbusch bei Stade bei dem Tiertrainer-Paar Anne und André Weseloh. Die bis zu ein Meter großen Tiere leben, anders als die meisten Säugetiere, in monogamen Beziehungen. So auch Paul: Seine Partnerin heißt Paula und sollte ihn eigentlich zum Shooting ins stilwerk begleiten – leider war sie kurzfristig erkrankt, so dass Paul im Alleingang die Neuheiten im stilwerk erkunden durfte. Hier zeigen wir Ihnen, mit welchen Neuheiten sich Paul ein bisschen intensiver auseinander gesetzt hat:

Den Auftakt macht der Stuhl „Ocean“ von Mater. Das Besondere: Der Stuhl ist aus ausrangierten Fischernetzen und hartem Plastikmüll produziert, und macht seinem Namen damit alle Ehre. Das Design stammt von Nanna Ditzel und ist von 1955. Erhältlich ist der „Ocean“ in Schwarz und Beton-Grün, geeignet ist er für den Indoor- und Outdoor-Bereich.

Als nächstes hat Paul den Stuhl „Okito“ vom Berliner Designer-Duo Läufer + Keichel für Zeitraum beschnuppert. Typisch für das deutsche Unternehmen: Massivholz. In diesem Falle elegant gepaart mit leichtem Stahlrohr – welches für die federnde Rückenlehne und das damit verbundene ergonomische Sitzen verantwortlich ist. Passend zum Stuhl bietet Zeitraum auch Tisch und Hocker an.

Gut Sitzen (und Liegen) kann man auch auf dem Sofa „Drop City“ von Dagmar Marsetz für BRETZ, für welches die Designerin das Motto „Let loose in Drop City“ von der ersten Hippie-Kommune der 1960er Jahre in Kalifornien aufgriff. Das Ergebnis: Eine sympathisch-knautschige, kissenhafte Erscheinung mit unvergleichlichem Sitzkomfort.

Hohen Sitzkomfort bietet auch der Sessel „Merwyn Lounge“. Das Design stammt von Stardesigner Sebastian Herkner für Wittmann und ist unternehmenstypisch hochwertig gepolstert, wirkt dabei dennoch sehr leicht. Rücken- und Armlehne sind bei der „Merwyn“-Serie immer in Leder ausgeführt und umschließen die Sitzfläche wie eine Umarmung. Das signifikante Merkmal ist ein Keder, der um den runden Sitz verläuft. Interessanter als den Stuhl fand Paul allerdings den Beistelltisch „Grain Cut“ von Jaime Hayon – ebenfalls von Wittmann. Das Tischchen hat einen skulpturalen Charakter und ist aus einem Massivholzblock gedrechselt. Durch seine seitlichen Griffe lässt er sich flexibel um positionieren.

Fast genauso flexibel lässt sich der Outdoor-Tisch „Circle“ von Henrik Pedersen für das dänische Label HOUE verrücken. „Circle“ kombiniert Bambus-Lamellen mit einem pulverbeschichteten Aluminiumgestell – in der Mitte des Tischs ist ein Granitfeld eingelassen, so dass man bequem auf Topfuntersetzer beim Draußen-Dinner verzichten kann.

Besonders guten Geschmack hat Paul bei der Wahl seines Unterschlupfs bewiesen: Die Tische „MR 515", „ 516/1" und „517/1" von Bauhausdesigner Ludwig Mies van der Rohe hat das Studio Besau Marguerre für Thonet anlässlich des Bauhaus-Jubiläums neu interpretiert. Die Sicht des Duos bleibt nah am Originalentwurf, die Details aber machen den Unterschied: Der zentrale Kreuzungspunkt der Tischbeine unter der Glasplatte ist besonders elegant ausgeführt, basierend auf der Recherche zu ursprünglichen Ausführungen des Tischs, wird außerdem die Idee eines optionalen zweiten Bodens aufgegriffen.

Apropos Bauhaus: Das Regal „Clyde“ von Numéro 111 für Ligne Roset wird zwar noch keine 100 Jahre alt, erinnert stilistisch allerdings stark an die Designära. Hier treffen Lochblech und Eichenfurnier auf Stahlrohr.  

Schönen Stauraum bietet auch das Sideboard „jorel“ von Philipp Mainzer. Das Besondere bei der Neuheit aus dem Hause Interlübke: die überstehende Front in Kombination mit der vertikal verlaufenden Griffvoute macht ein fingerabdruckfreies Öffnen des Sideboards möglich. Viel spannender fand Paul das Stachelschwein aber die Leuchte „Follow Me“ von Inma Bermúdez für Marset – eine mobile Lichtquelle für drinnen und draußen. Die Leuchte ist allerdings keine Neuheit und sollte nur das Sideboard für das Stachelschwein ins richtige Licht rücken.

Auch die Stehleuchte „525“ von Vipp rückt den Stuhl „451“ für Paul ins richtige Licht. Beide Designs stammen von Morten Bo Jensen und sind Vipp-typisch funktional und clever im Design – so ist die Leseleuchte mit Gelenken ausgestattet, um immer den perfekten Lichteinfall zu garantieren, der perforierte Lampenschirm ist innen mit Mattglas versehen und sorgt somit für eine angenehme Lichtstreuung. Der Stuhl „451“ ist aus Aluminium gefertigt, mit Leder ausgepolstert und verkörpert gleichzeitig Leichtigkeit im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist der erste Stuhl im Portfolio des dänischen Unternehmens.

Gut gefallen hat Paul auch der Pfoten-Schmeichler „Polonaise“ von Jan Kath. Für die Seidenteppich Serie griff der Designer Jan Kath auf historische Muster des polnischem Königshaus zurück und verlieh ihnen eine neue Farbenpracht: der handgeknüpfte Teppich kommt im strahlenden Orange-, Grün- und Blautönen daher.

Die ganze Fotostrecke mit Paul können Sie im FAZ Magazin vom Mai 2019 entdecken.

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