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WhiteWall | Doreen Klick im Gespräch

Bei einem Besuch bei WhiteWall im stilwerk Düsseldorf spricht Store Managerin Doreen Klick über Dauerbrenner, gibt Tipps für die Dekoration mit Bildern und verrät persönliche Highlights.

Ob schwarz-weiß, in Farbe, hinter brillantem Acrylglas oder mit mattem Finish – bei WhiteWall werden aus Ihren Fotografien Kunstwerke in Galeriequalität. Im Store können zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten entdeckt werden – im Gespräch wird ein Blick auf mitgebrachte digitale Fotografien geworfen und eine individuelle Designlösung gefunden. Dabei liegen ungerahmte Kaschierungen in matter, edler Optik im Trend. „Sollen die Farben jedoch besonders brillant herauskommen, eignet sich am besten unser all-time-favorite Acrylglas“, weiß Store Managerin Doreen Klick.

Dauerbrenner?
Es gibt Phasen, da stehen Klassiker wie Passepartout-Rahmungen wieder ganz hoch im Kurs; dann sind es wieder die komplett ungerahmten Kaschierungen in matter Optik – also weg von den glänzenden Oberflächen. Was jedoch nach wie vor der Dauerbrenner bei unseren Kunden ist, ist das glänzende Acrylglas. Gerade für unsere Künstler und professionellen Fotografen ist dies eine der wichtigsten Produktgruppen aus unserem Portfolio. Egal ob mit oder ohne Rahmen, diese hochwertige Optik lässt die Werke unserer Kunden erstrahlen und präsentiert die eigenen Fotografien in brillanter Galerie-Qualität.

Tipps für die Dekoration mit Bildern?
Meine erste Frage ist immer: „Wo soll das Bild später hängen?“ Der Ort sagt mir schon sehr viel, wenn es um die richtige Produktauswahl geht. Hängt es nämlich direkt am Fenster sollte man eher eine matte Oberfläche verwenden, um störende Spiegelungen zu vermeiden. Gleiches gilt für Motive mit hohem Schwarzanteil. Hat man hingegen ein Foto mit knalligen, bunten Farben bietet sich eine glänzende Oberfläche an, um die Intensität noch mehr herauszuarbeiten.

Bei der Rahmung gibt es verschiedene Techniken, an denen man sich orientieren kann. Wenn eine Hängung mit mehreren Bildern an einer Wand strukturiert gezeigt werden soll, bieten sich beispielsweise die „Inside the Lines“ an:  Eine Art der Hängung, die ich selbst sehr gerne anwende, weil man hier sowohl die Möglichkeit hat verschiedene Motive in unterschiedlichsten Formaten ordentlich an die Wand zu bringen als auch die Hängung immer wieder um weitere Motive zu erweitern. Die Bilder hängen mit „Inside the Lines“  locker und ohne einheitliche Abstände. Blickachsen und Ecken müssen nicht explizit aufeinander zeigen. Wichtig ist nur, dass man am Ende eine geometrische Form erreicht, in der sich alle Bilder einfügen.

Grundsätzlich gilt: Was einem persönlich gefällt, ist vollkommen in Ordnung. Am Ende entscheidet immer der persönliche Geschmack.

Markantes Kundenprojekt?
Als Außenstehende habe ich zu Beginn meist wenig Bezug zu den Bildern, die ich zu sehen bekomme. Durch die Anekdoten und Geschichten der Kunden werde ich mit in den Entstehungsprozess eingebunden und irgendwie zu einem kleinen Teil dieser Geschichten.

Eine davon fand ich persönlich besonders emotional. Es ging um ein Motiv, das auf den ersten Blick nichts Auffälliges hatte. Eine schöne Landschaft – Sonnenuntergang – eine scheinbar dunkle Wolke am Himmel. Es hätte irgendein Urlaubsfoto sein können. Im Verlaufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass die Kundin eine Hinterbliebene des German-Wings-Abtsurzes war. Sie hatte ihre Eltern bei diesem tragischen Ereignis verloren. Als Symbolische Handlung hat sich die ganze Familie an einem Ort getroffen um die sterblichen Überreste ins Meer zu streuen. Der Wind hat die Asche mitgenommen...quasi in den Himmel gehoben. Auf dem Foto sah die Wolke dann aus wie ein großer Schwarm Vögel.

Persönliches Lieblingsstück?
Ein Lieblingsmotiv als solches kann ich schwer benennen, aber ich bin schnell zu begeistern: Mir geht das Herz auf, wenn Kunden mit Ihren Bildern vom Babyshooting bei mir vorbeikommen; ich bekomme Lust zu Reisen, wenn ich die neuesten Urlaubsfotos aus der Karibik zu sehen kriege oder bewundere Foto-Reportagen, die mir Kunden aus den Krisenregionen dieser Welt  oder von Ihren Safari-Reisen zuschicken. Ich selbst habe dieses Handwerk von der Pike auf gelernt und weiß welche Arbeit dahinter steckt und freue mich daher umso mehr, dass trotz der ganzen Digitalisierung die Menschen so viel Freude an der Fotografie haben und ihre Werke in den eigenen vier Wänden oder auf Ausstellungen bestaunen bzw. präsentieren möchten.

Die Experten von WhiteWall beraten Sie gern bei all Ihren „Printgeschichten". 

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