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artnow Gallery

Entdecken Sie in der Vorweihnachtszeit im stilwerk Berlin vom 23. November bis zum 23. Dezember 2020 die exklusive Pop-up-Kunstausstellung der artnow Gallery. 

artnow ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst in den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik und Skulptur, die von den leidenschaftlichen Kunstliebhabern Ulrike Riemann und Felix Brosius gegründet wurde. Die beiden haben es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler aufzuspüren, die durch herausragende Arbeiten, handwerkliches Können und eine prägnante Position überzeugen, und von denen sie erwarten, dass sie den künstlerischen Diskurs in Zukunft maßgeblich mitgestalten werden. 

Im stilwerk Berlin präsentiert die artnow Gallery in der Vorweihnachtszeit vom 23. November bis zum 23. Dezember 2020 eine eine kleine und konzentrierte Kunstausstellung.  Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten von neun zeitgenössischen Künstlern, darunter Zeichnungen, Fotografie, Ölgemälde und Druckgrafiken. Die kuratierte Ausstellung zeigt auf kleinem Raum ein breites Spektrum der bildenden Gegenwartskunst. Es sind Künstler aus Deutschland, Großbritannien, Australien, Kolumbien und Kanada zu sehen, die mit abstrakten, informellen und figurativen Bildern vertreten sind.

Die Künstler

Andrew Beck
Andrew Becks Bilder irritieren. Denn wie die Arbeiten so mancher Surrealisten rufen sie ein unbestimmtes Gefühl der Verunsicherung hervor und drängen den Betrachter, die auf der Leinwand dargestellte Szene zu hinterfragen. Vordergründig zeigen die Malereien des heute in Kanada lebenden Briten gewöhnliche Begebenheiten eines Alltags, zumeist angesiedelt in luxuriösen Villen, die nicht selten tatsächlich existieren und in der internationalen Architekturszene bestens bekannt sind. Dennoch lösen die Darstellungen unweigerlich ein Störgefühl aus, etwa weil Personen und Objekte auf eine Weise arrangiert sind, die den naturwissenschaftlichen Gesetzen der Physik widerspricht, oder Personen von etwas in den Bann gezogen werden, das sich offenbar außerhalb des Bildraumes abspielt. In jedem Fall erzählen die ästhetisch stets in hohem Maße ansprechenden Kompositionen eine Geschichte, deren Genese der Betrachter selbst zu ergründen hat

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Mateo Cohen Monroy
Bei den Arbeiten von Mateo Cohen Monroy fragen sich viele Betrachter als erstes: Wie hat er das gemacht? Der in Kolumbien aufgewachsene und heute in Berlin lebende Künstler arbeitet wie viele seiner Kollegen mit Ölfarbe und Leinwand, dies aber auf sehr ungewöhnliche Weise, denn er malt nicht einfach Bilder auf den Leinwanduntergrund, sondern bricht die Leinwände auf, trägt getrocknete Farbschichten wieder ab, um sie neu arrangiert wieder auf der Leinwand zu montieren und erschafft so eine Form von skulpturaler Malerei, die mitunter sehr filigran, in jedem Fall hochästhetisch und bisher ungesehen ist.  

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Massimo Danielis
Wenn Massimo Danielis Ölfarbe auf die Leinwand aufbringt, dann zumeist in einem derart kräftig-pastösen Auftrag, dass die Bilder eine geradezu reliefartige Oberfläche erhalten. Diese Plastizität verstärkt die intensive Kraft der Arbeiten, in denen der Künstler die Spuren des Lebens nachzeichnet. So zeigen die Bilder in hochkonzentrierter Weise jene Formen und Strukturen auf, die sich herausbilden, wenn etwa die raue Fassade eines Mauerwerks, die Oberfläche einer über Jahrzehnte abgenutzten Tischplatte oder die bewegte Silhouette eines Weizenfeldes auf ihren wesentlichen Kern reduziert wird. Dabei lassen die abstrakten Darstellungen bewusst Raum für Interpretationen, denn der in Neuss geborene Künstler sagt selbst: "Ich gebe nicht mehr ein Abbild einer Wirklichkeit, sondern spiele mit Assoziationen, um den Betrachter anzuregen, sich seinen Teil zu denken."

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Nina Mae Fowler
Die in höchster handwerklicher Perfektion ausgeführten Kohlezeichnungen von Nina Mae Fowler zeigen prominente Schauspielerinnen und Schauspieler, die von der Künstlerin zumeist in außergewöhnlichen, schicksalhaften, häufig tragischen Momenten eingefangen werden. Viele der Motive stammen aus Filmszenen und präsentieren somit vordergründig den Schauspieler in seiner Rolle. Allzu oft scheinen diese Rollen aber auf tragische Weise das Leben der Darsteller zu spiegeln, und so lassen sich die auf Film-Stills basierenden Zeichnungen zugleich als Reflexion persönlicher Schicksale der Prominenten lesen. Die britische Künstlerin beschenkt uns auf diese Weise mit spannungsreichen Darstellungen prominenter Filmstars und lenkt dabei unseren Blick auf subtile Weise unter die glamouröse Oberfläche der Film-, Musik- und Modewelt. 

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Carolina del Pilar
Wenn unter den Händen von Carolina del Pilar ein Kunstwerk entsteht, kommt oftmals eine ganze Palette von Materialien zum Einsatz. Aus Kohle, Graphit, Kreide, Radiergummi und Pigmenten verteilt die aus Kolumbien stammende Künstlerin in akribischer Feinarbeit unzählige winzige Striche, Tupfer, Punkte und Aussparungen in organisch anmutenden, fließenden Formen auf dem Papier. So entsteht eine in höchstem Maße harmonische Bildkomposition, nicht gegenständlich, vielmehr informell, ganz Bewegung und Energie, bei deren Anblick sich manch ein Betrachter an die zu wellenförmigen Wogen arrangierten Nagelbilder von Günther Uecker erinnert fühlen werden. 

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Luise von Rohden
"Das sind ja erstaunlich feine Arbeiten.", "Wie ist das technisch machbar?", "Das könnte in einem japanischen Tempel hängen." So oder so ähnlich reagieren viele Betrachter, wenn sie das erste Mal vor einer Tuschezeichnung der Leipziger Künstlerin Luise von Rohden stehen. Die oftmals großformatigen Arbeiten zeigen vordergründig eine Folge einfacher Linien, die sich vermeintlich repetitiv aneinander reihen, bei genauerer Betrachtung aber keineswegs einfache Wiederholungen darstellen, sondern in zahlreichen Nuancen sehr variantenreich immer wieder neu aufeinandertreffen. Daraus erwachsen komplexe Systeme, die sich im Gesamtbild zu lebhaften, mäandernden Landschaften von hoher Dynamik formen, dabei aber stets eine geradezu kontemplative Ruhe ausstrahlen, die sie mutmaßlich während des hochkonzentrierten Entstehungsprozesses für immer aufgesogen haben.  

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Tamsjadi & Schmidt 
Die Fotografien des Künstlerduos Sinta Tamsjadi und Thomas Schmidt zeigen basale, zum Teil archaisch anmutende Szenerien, die von den Künstlern in einem langen Prozess konzipiert und mit großem Aufwand gezielt arrangiert werden. Obwohl reine Fotografie, wirken die Arbeiten mitunter wie gemalt und erinnern in der Bildkomposition an die Naturdarstellungen alter Meister. Dabei sind die beiden in Hamburg und Berlin lebenden Künstler in ihren Bildern stets selbst zu sehen, wenn auch nicht immer sofort zu erkennen, denn sie treten als Personen in den Hintergrund und lösen sich im Gesamtbild auf, etwa wenn sie tanzend in eine Wolke aus Staub und Asche eintauchen oder vollkommen von Erde bedeckt wie Waldkreaturen mit dem Erdreich verschmelzen. Die Motive muten bisweilen urzeitlich an, haben stets eine mystische Dimension und verweisen auf Geschichten von panmondialen Ausmaßen, die zu ersinnen Aufgabe des Betrachters bleibt.  

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Tomislav Topic 
Tomislav Topic arbeitet mit Farbe. Das ist für einen Künstler zunächst nichts ungewöhnliches, außergewöhnlich ist aber, dass die Farbe für Topic nicht ein bloßes Medium ist, das dazu dient, Bilder und Inhalte sichtbar zu machen, sondern die Farbe selbst ist der Inhalt. Zu den bekanntesten Arbeiten des in Hannover und Berlin lebenden Künstlers gehören die »Selbstläufer«, eine Serie von Blättern, bei denen das Papier von der Farbe geradezu durchtränkt wird. Die Farbe in ihrer Verlaufsform ist hier das Bildmotiv. Dabei entsteht eine ausgesprochen beeindruckende Farbwirkung, hervorgerufen durch eine Technik, in der die Farbe nicht auf das Papier aufgetragen wird, sondern das Blatt durchtränkt, dabei tief in die Papierfasern eindringt und sich dort ihren eigenen Weg sucht. Das Ergebnis sind formell spannungsreiche, informelle und hochästhetische Bilder.  

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Alle der in der Pop-up-Galerie im stilwerk Berlin ausgestellten Arbeiten der artnow Gallery können zu Preisen zwischen 150 und 5.000 Euro erworben werden. Weitere Informationen auch unter artnow-gallery.com.  

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