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Places to See: Bank Hotel

In Stockholms schicksten Stadtviertel Östermalm gesellt sich wieder eine alte Institution zwischen Luxusmeile und Theaterdistrikt – das markante Bank Hotel. 

Nur ein paar Schritte vom Hafenbecken entfernt, umgeben von kulturellen Wahrzeichen wie das Grand Hotel, Kultstätte Berns Salonger oder das schwedische Nationaltheater, erstrahlt ein spannender Hotspot in der skandinavischen Metropole: Das Bank Hotel. Frisch restauriert in einer über einhundert Jahre alten Bausubstanz. Im Jahr 1910 entwarf Architekt Thor Thorén das ehemalige Bankgebäude, welches schon damals mit seiner mondänen Ausstattung und den Art Deco-Akzenten vielmehr einem Palast ähnelte als einer kühlen Finanzzentrale. Der markante Mix aus massivem Stein und prächtigen Details ist über die letzten Jahrzehnte nicht verloren gegangen. Diverse Banken, Kunstvereine und sogar eine öffentliche Bibliothek hinterließen als temporäre Mieter ihre Spuren. 

Die Design-Relikte der Vergangenheit wollte man beim jüngsten Umbau jedoch nicht verschwinden lassen. Beispielsweise die schweren Schwingtüren aus Bronze, empirische Säulen oder das gläserne Dach der einstigen Schalterhalle. Wo heute das Restaurant Bonnie’s fine cuisine serviert, fällt das Tageslicht auf die mächtigen Pfeiler und setzt den historischen Stuck in Szene. Der echte Marmorboden, arrangiert wie ein Schachbrett, wirkt dazu moderner denn je. Nun, und über allem schwebt der Charme der legendären Namensgeberin Bonnie, der weibliche Part des berüchtigten Gangster-Pärchens Bonnie & Clyde. Weitere Zusammenhänge zum kriminellen Duo gibt es nicht, aber mit Sicherheit hätten die beiden gerne einen Drink in der Papillon Bar genommen. Ein Interieur-Juwel, ausgekleidet mit echtem Mahagoni-Holz an Tresen und Wänden. Doch so sehr man das Flair alter Tage hier hochleben lässt, ist das 5-Sterne Hotel im Hier und Heute angekommen. Herzstück des Hotels ist nämlich der junge Art Space. Nachwuchskünstler und internationale Art-Superstars werden dort gezeigt. Mit einem Glas Old Fashion über antikes Marmor zu schreiten und in einer sorgfältig kuratierten Ausstellung zu Ehren des Hip-Hop-Phänomens Wu-Tang Clan zu landen hat nicht nur sehr viel Stil, sondern ist auch Luxus neu gedacht. 

Dies ist ein Beitrag aus dem stilwerk Magazin „Inspiring Spaces“  verfasst von Silke Roth. Die aktuelle Ausgabe des stilwerk Magazins erhalten Sie an den stilwerk Standorten Berlin, Düsseldorf und Hamburg sowie im ausgewählten Zeitschriftenhandel.

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